Stasi-Streit vor Gericht entschieden
Mühe unterliegt im Stasi-Prozess gegen Exfrau

Der preisgekrönte Hauptdarsteller im Stasi-Thriller „Das Leben der Anderen“, Ulrich Mühe, darf seine Exfrau Jenny Gröllmann nicht mehr als Informelle Mitarbeiterin (IM) bezeichnen.

HB BERLIN.Das Berliner Landgericht erklärte in einem am Dienstag gefällten Urteil, es gebe anhand der Stasi-Unterlagen zwar entsprechende Verdachtsmomente. Es sei aber nicht zulässig, diese als Tatsachen darzustellen.

Mühe unterlag damit im Prozess gegen Gröllmann (“Liebling Kreuzberg“), die im Mai eine einstweilige Verfügung gegen ihn durchgesetzt hatte. Seine Äußerungen ihrer vermeintlichen Stasi-Vergangenheit im Agententhriller „Das Leben der Anderen“ mussten geschwärzt werden.

Außerdem wurde Mühe die weiteren Tatsachenbehauptung untersagt, seine Exfrau habe als Schauspielerin am Ost-Berliner Maxim-Gorki-Theater dem DDR-Ministerium für Staatssicherheit (MfS) „über ihre Kollegen“ berichtet. Das Verbot umfasst auch die Äußerungen, Gröllmann habe „im November 89 das letzte Gespräch mit ihren Führungsoffizier“ gehabt und sie sei „1979 Mitarbeiter der Firma“ (gemeint: MfS) geworden.

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