Stefan Raab in New York
„In punkto Show muss sich Deutschland nicht verstecken“

Von Köln-Mülheim nach Manhattan: Eine Woche lang sendet Stefan Raab aus New York. Im Interview verrät der Moderator, warum deutsche Shows mit amerikanischen mithalten können, die Amis aber die besseren Serien machen.
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New YorkNeuer Betriebsausflug für das „TV Total“-Team: Nach Stockholm, Istanbul und Oslo, wo die Show in den vergangenen zehn Jahren jeweils anlässlich des Eurovision Song Contests gastierte, zieht die Sendung ab Montag für eine Woche nach New York. Diesmal ist der Super Bowl, das Finale der American Football-Profiliga am 2. Februar, der Anlass für den Ausflug. Ein winziges Studio am Times Square sei gemietet worden, sagt Moderator Stefan Raab (47) im Interview der Nachrichtenagentur dpa – und erzählt, warum sich das deutsche Fernsehen seiner Meinung nach hinter dem amerikanischen nicht verstecken muss und was er in seiner freien Zeit in New York unternehmen will.

Warum New York?

Stefan Raab: Ja, das hat sich so ergeben. Unser Kommentator von „Schlag den Raab“, Frank Buschmann, kommentiert den Super Bowl und da haben wir vor einem Dreivierteljahr mal drüber gesprochen. Das wird ja von Sat.1 übertragen, das gehört zur ProSiebenSat.1-Gruppe, und da haben wir gesagt, das wäre doch schön, wenn wir das mal wieder hinkriegen, dass wir mit dem gesamten Team auf Klassenfahrt gehen. Die Mitarbeiter freuen sich alle, dass sie mal, ohne selbst so tief in die Tasche greifen zu müssen, nach New York kommen und das bot sich halt so an - und jetzt sind wir hier.

Wie wird das Ganze ablaufen?

Wir haben ein kleines Studio am Times Square, das ist so ein ganz kleiner Club, da passen gerade wir rein und noch 15 Zuschauer. Aber hier kann man ja auch mal ein bisschen was anderes machen als in Deutschland. Hier kann ich auf der Straße drehen, ohne dass die Leute direkt aufmerksam werden, das ist in Deutschland mit zunehmendem Bekanntheitsgrad ein bisschen schwieriger geworden. Der Überraschungseffekt ist halt nicht mehr da, weil die wissen, jetzt kommt der, schnell weg, der will Späße mit uns machen.

Ist New York denn eine besondere Klassenfahrt-Station für Sie?

Hier passiert natürlich sehr viel und hier ist immer was los. Das bietet auch eine gute Möglichkeit, neben der Sendung Freizeitgestaltung zu betreiben. Ich schaue mir gerne Konzerte an in kleinen Clubs, irgendwelche Jazz-Gigs. Wenn sich das Praktische mit dem Nützlichen verbinden lässt, dann haben wir es richtig gemacht.

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