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Stichwort: Welterbe-Liste der Unesco

Die Unesco hat 1972 die Welterbe-Konvention verabschiedet, die mittlerweile mehr als 160 Staaten unterzeichnet haben. Ziel ist es, weltweit herausragende Kulturgüter und Naturgebiete zu erfassen und als Erbe der Menschheit zu sichern.

dpa BONN. Die Unesco hat 1972 die Welterbe-Konvention verabschiedet, die mittlerweile mehr als 160 Staaten unterzeichnet haben. Ziel ist es, weltweit herausragende Kulturgüter und Naturgebiete zu erfassen und als Erbe der Menschheit zu sichern.

Für eine Anerkennung als Welterbe stellt die Kulturorganisation der Vereinten Nationen (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organisation) hohe Anforderungen. So muss das Gebiet einzigartig sein und es muss Konzepte zum langfristigen Erhalt geben.

Auf der Welterbe-Liste der Unesco stehen so berühmte Naturstätten wie der Grand Canyon in den USA und das Great Barrier Reef vor Australien. Als Weltkulturerbe sind unter anderem die Pyramiden in Ägypten, die chinesische Mauer, der Friedensdom in Hiroschima, der Serengeti-Nationalpark Tansania und das Taj Mahal in Indien anerkannt. Weltweit befinden sich mittlerweile rund 780 Objekte auf der Liste.

In Deutschland gehören 30 Bauensembles oder Naturstätten dazu, darunter der Kölner Dom, die Berliner Museumsinsel, das Obere Mittelrheintal zwischen Bingen/Rüdesheim und Koblenz sowie das Industriedenkmal Zeche Zollverein in Essen. Im Juli waren das Dresdner Elbtal, der Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau an der sächsisch-polnischen Grenze und das historische Rathaus Bremen mit dem Wahrzeichen Roland auf die Unesco-Welterbe-Liste gekommen.

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