Tag der deutschen Sprache
"Schluss mit englischen Begriffen in der Öffentlichkeit"

Die Zeitschrift "Deutsche Sprachwelt" hat sich für einen besseren Schutz der deutschen Sprache vor englischen Begriffen ausgesprochen. Zum Tag der deutschen Sprache verlangen die Sprachschützer, auf Hinweistafeln, Produktverpackungen sowie bei Bahn, Post und der Telekom sollte die deutsche Sprache verpflichtend werden.

HB ERLANGEN. Das in Erlangen erscheinende Blatt hat nach Angaben der Herausgeber eine Auflage von 31 000 Exemplaren.

In einem zehn Punkte umfassenden Forderungskatalog fordern die Sprachschützer um den Pforzheimer Fachhochschul-Professor Hans- Manfred Niedetzky auch eine größere Sprachdisziplin bei öffentlichen Behörden. Dort müssten fremdsprachliche Ausdrücke oder Begriffe vermieden werden, „wenn ein deutscher Ausdruck oder Begriff mit dem gleichen Sinn vorhanden ist“. So sollte es etwa statt „Internet“ künftig „Weltnetz“ heißen.

Die Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift müsse ferner Voraussetzung für die Einbürgerung von Ausländern sein. Um die deutsche Sprache vor Missbrauch zu schützen, spricht sich die „Deutsche Sprachwelt“ für die Einsetzung eines unabhängigen Ältestenrates ähnlich dem Deutschen Presserat aus. Dieser sollte sprachliche Verschleierungen, Verharmlosungen und Beschönigungen sammeln und veröffentlichen. Bestehende Sprachenregelungen sollten in einem Sprachgesetzbuch zusammengefasst und damit überwacht werden.

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