Überraschungscoup
"Leiden Jesu" erobert die US-Kinocharts

Trotz oder vielleicht gerade wegen massiver Antisemitismus-Vorwürfe erweist sich das umstrittene Werk Gibsons über die letzten Stunden des Leben Jesu als äußerst erfolgreich.

HB NEW YORK. Es spielte in den fünf Tagen seit der Premiere am Aschermittwoch 117,5 Millionen Dollar ein; ein Ergebnis, dass nur knapp hinter dem Einspielrekord des Fantasy-Epos „Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs“ von 124,1 Millionen Dollar bleibt.

Abgeschlagen auf Platz 2 der amerikanischen Kinocharts liegt mit 12,6 Millionen Dollar Einnahmen die romantische Komödie „50 erste Dates“ mit Drew Barrymore und Adam Sandler. Dahinter rangiert Ashley Judds Krimi „Twisted“.

"Passion Christi" wurde nicht zuletzt wegen seiner blutigen Szenen heftig kritisiert. Der überzeugte Katholik Gibson wollte, wie er sagte, deutlich zeigen, wie sehr Jesus für die Erlösung der Menschen gelitten habe. Er finanzierte den Film selbst und drehte auf Aramäisch und Latein. Es wurde angenommen, dass der Film daher vorrangig Gläubige ansprechen und eine Randposition einnehmen würde. Sein überraschender Erfolg führt zur Vorverlegung des deutschen Kinostarts vom Gründonnerstag auf den 18. März. Der Film wird mit deutschen Untertiteln laufen.

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