Umfrage zum Medienvertrauen Viele Deutsche misstrauen den Medien

„Einseitig“ und „von der Politik gelenkt“: Deutsche misstrauen den Medien. Dies enthüllte jüngst eine Umfrage des Kölner Instituts YouGov. Fast jeder Zweite kritisierte darin die Berichterstattung deutscher Medien.
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Zeitungen in Verkaufsständern: Einer Umfrage zufolge steigt das Misstrauen der Deutschen gegenüber den Medien. Quelle: dpa

Zeitungen in Verkaufsständern: Einer Umfrage zufolge steigt das Misstrauen der Deutschen gegenüber den Medien.

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HamburgEine Mehrheit der Deutschen misstraut den Medien. Wie eine am Montag veröffentlichte Umfrage des Kölner Instituts YouGov für „Zeit Online“ ergab, sieht fast jeder Zweite die Berichterstattung in Deutschland äußerst kritisch. Demnach unterstützen 47 Prozent der Befragten die Aussage, dass die Medien einseitig berichten und von der Politik gelenkt würden. 40 Prozent hingegen glauben, dass sie objektiv und unabhängig berichten. Am stärksten ist demnach das Misstrauen im Osten. Dort halten laut der Umfrage 55 Prozent die Medien für einseitig und gelenkt und nur 34 Prozent für objektiv und unabhängig. Zudem ist unter den Anhängern von Linken, AfD und FDP das Misstrauen deutlich größer als bei den Anhängern von Union, SPD und Grünen. Der Umfrage zufolge nimmt das Misstrauen zudem zu, je höher Bildung und Einkommen der Befragten sind. Für die Umfrage wurden zwischen Freitag und Montag 1043 Menschen befragt.

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7 Kommentare zu "Umfrage zum Medienvertrauen: Viele Deutsche misstrauen den Medien"

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  • @ Cal Anderson

    Es ist jetzt kaum noch möglich Quellen anzugeben. Allein für einen Link reicht die Zeit nicht mehr. Zwei ausformulierte Sätze können schon die erlaubte Zeit überschreiten.

  • Tatsächlich fragt niemand von der Lügenpresse nach was genau an "Waffen oder gefährlichen Gegenständen" durch die Kontrollen kam. Oder wie viele Fälle genau sich hinter dem "mehrfach" des Berichts verbergen. Schon gar nicht wird von der Qualitätspresse hinterfragt ob es unter der staatlichen Kontrolle besser läuft.

  • @ ...muc:

    Ist mir auch schon aufgefallen, aber doch eigentlich unnötig seitens der Leute, die das hier machen.

    Zuvor etwas überlegen, kann helfen.
    Dabei verkürzen, ebenso.

  • Gerade bei Lügen-RTL...

    Da hält jemand im Großformat eine Pistole ins Bild und ein Reporter behauptet dass bei jeder zweiten Kontrolle Waffen nicht gefunden wurden.

  • @ Cal Andersen

    Es geht auch subtiler.

    Wenn ich den Beitrag nicht innerhalb von 3 Minuten abschicke geht es nicht mehr. Verkürzung der Redezeit sozusagen. Extern schreiben und in das Kommentarfeld kopieren geht auch nicht.

    Ging früher. Aber seit ich Gold befürworte wurde mein Profil beim HB anscheinend geändert.

  • "...Fast jeder Zweite kritisierte darin die Berichterstattung deutscher Medien. ..."

    Selbst das empfinde ich als gelogen. Ich kenne keinen mehr, der auf Nachrichten aus einer deutschen Zeitung vertraut.

    Das Lesen und Prüfen mehrerer, verschiedener Quellen ist mittlerweile Pflicht. Gut wenn man mehrere Sprachen spricht und sich Videos und Berichte in Originalsprache ansehen kann.

    Wenn man heute Zeitung liest, dann weiß man nur noch was in der Zeitung steht. Schade. Aber das muss man akzeptieren.

    Zur FAZ muss man denke ich nichts mehr sagen. Die haben sich mit ihren penetranten, infantilen und hetzerischen Manipulationsversuchen über die letzten Monate selbst demontiert. Die FAZ tagt nur noch als Trollindikator: Nur Trolle zitieren und referenzieren noch FAZ Artikel. Allen anderen ist das zu peinlich.

  • Ist das ein Wunder, wenn etwa die Berichterstattung eines sich selbst für seriös haltenden Blattes wie die FAZ als überzogen, falsch und teilweise verlogen empfunden wird?

    So konnte beispielhaft am 22.09.2014 auf faz.net festgestellt werden, daß die Leserbriefe fast ausschließlich von Scheinidentitäten - tatsächlich aber immer derselbe Mann/Frau - verfasst, bewertet und diskutiert werden.

    Dies kann nur als Betrug am Leser - und Inserenten - empfunden werden.

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