Unter Pseudonym veröffentlicht
Rowling mischte sich heimlich unter Krimiautoren

„Harry Potter“ hat die Autorin J.K. Rowling berühmt gemacht. Jetzt kam heraus, dass sie sich unter die Krimiautoren gemischt hat. Aber nicht unter ihrem echten Namen – lobende Rezensionen heimste das Buch trotzdem ein.
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LondonSeit April gibt es ein neues Buch von Harry-Potter-Autorin J.K. Rowling auf dem englischen Markt – doch bis jetzt wusste keiner, dass sie es geschrieben hat. Der Krimi mit dem Titel „The Cuckoo's Calling“ erschien unter dem Pseudonym Robert Galbraith. Dass er eigentlich aus der Feder Rowlings stammt, deckte jetzt die „Sunday Times“ auf.

„Ich hatte gehofft, ich könnte mein Geheimnis noch ein bisschen länger bewahren“, sagte Rowling der Zeitung. „Es war so eine befreiende Erfahrung. Es war wundervoll, etwas ohne den ganzen Hype und die Erwartungen zu veröffentlichen, und ein pures Vergnügen, Kritiken und Feedback unter einem anderen Namen zu bekommen.“

Die „Sunday Times“ hatte Verdacht geschöpft, weil man dort der Meinung war, dass das Buch für einen Debüt-Roman extrem ausgefeilt sei. Es geht darin um einen Kriegsveteranen, der zum Privatdetektiv wird. Zur Biografie von Robert Galbraith hatte es geheißen, er sei selber einst Soldat gewesen. Nach Angaben der Zeitung wurden bislang 1500 Exemplare verkauft.

Im September 2012 war unter großer Medienaufmerksamkeit das erste Buch von Rowling für Erwachsene erschienen, der sozialkritische Roman „Ein plötzlicher Todesfall“. Auch „The Cuckoo's Calling“ erschien beim Verlag Little, Brown Book Group, ein weiterer Teil soll in Planung sein. Rowling war mit ihrer Reihe um Zauberlehrling Harry Potter weltberühmt geworden.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur

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