Kultur + Kunstmarkt
Viele Menschen können nur schwer um Hilfe bitten

Vielen Deutschen fällt es schwer, um Hilfe zu bitten. Zwar halten sich 98 Prozent der Bundesbürger für hilfsbereit, doch 37 Prozent gestehen es nur ungern ein, wenn sie selbst auch einmal Unterstützung bräuchten.

dpa/gms BIELEFELD/KöLN. Vielen Deutschen fällt es schwer, um Hilfe zu bitten. Zwar halten sich 98 Prozent der Bundesbürger für hilfsbereit, doch 37 Prozent gestehen es nur ungern ein, wenn sie selbst auch einmal Unterstützung bräuchten.

Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Instituts TNS Emnid in Bielefeld im Auftrag der in Köln erscheinenden Seniorenzeitschrift „Lenz“.

Demnach fällt Westdeutschen (38 Prozent) das Eingeständnis der eigenen Hilfsbedürftigkeit schwerer als Ostdeutschen (33 Prozent). Auch können Berufstätige (42 Prozent) im Gegensatz zu Menschen ohne Erwerbsarbeit (31 Prozent) schlechter um Unterstützung bitten. Von den Jungen zwischen 14 und 29 Jahren können hingegen nur 29 Prozent andere schlecht um Hilfe bitten. Auch von den Älteren über 65 leisten sich nach eigenen Aussagen nur 34 Prozent stolze Eigenbrötlerei.

Insgesamt sei die Hilfsbereitschaft in Deutschland groß, so das Magazin - nicht nur zu Zeiten von Naturkatastrophen. So arbeite laut einer Allensbach-Umfrage aus dem Jahr 2003 jeder Vierte (28 Prozent) ehrenamtlich. Wer eine Kultur der Hilfsbereitschaft fördern wolle, sollte mit kleinen Gesten signalisieren, dass er mit Freude hilft, und zugleich auch zeigen, dass er selbst gerne Hilfe annimmt.

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