Was ist hip?
Teens geben Leseempfehlungen für Gleichaltrige

Eine Jury aus Jugendlichen erstellt Bestseller-Listen von Kinder- und Jugendbüchern. Das soll Teenager in ganz Deutschland zum Lesen mitivieren.

"Es geht darum, Empfehlungen auszusprechen und von Jugendlichen für Jugendliche auszuwählen, was sich zu lesen lohnt", sagte die amtierende Direktorin der Leipziger Stadtbibliothek, Petra Brinkmann, am Mittwoch. Erstmals sollen von der Jury favorisierte Buchtitel am 17. März unter dem Titel "Was ist wirklich hip?" zur Leipziger Buchmesse vorgestellt werden. Die laut Brinkmann bundesweit erste Jugend-Literatur-Jury in Leipzig will jährlich ihre literarischen Highlights aus den Neuerscheinungen des Vorjahres auswählen. Es werde zu selten gefragt, wie Bücher bei der Zielgruppe selbst ankommen, sagte Brinkmann. "Bisher gibt es nur Empfehlungen aus Erwachsenensicht." Um zu prüfen, was tatsächlich gefällt, haben die Leipziger Stadtbibliothek und das Leipziger Jugendprojekt "Stötteritzer Spielkiste" die Jugendjury gegründet. Ihr gehören 19 Schüler der 8. bis 11. Klasse an. Die 15- bis 19-Jährigen wählen aus einem vorgegebenen Kanon von 25 Titeln sechs Lektüreempfehlungen aus.

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