„We Are One“
Eurovisions-Finale heute in Malmö

Deutschland mit Startnummer elf, Dänemark als Favorit, Gastgeber Schweden euphorisch und Millionen Zuschauer vor den Fernsehern: Heute ist das Finale des 58. Eurovision Song Contest – und Lena Meyer-Landrut kann punkten.
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Malmö/Hamburg/BerlinIst das überwiegend schlechte Wetter in Deutschland auch ein schlechtes Omen für den Eurovision Song Contest im schwedischen Malmö? Auch die Chancen der deutschen Eurovision-Vertreter Cascada mit Frontfrau Natalie Horler gelten in der südschwedischen Großstadt nur als mäßig - wenn auch mit Chancen auf Besserung. Der Wettbewerb ist für Überraschungen bekannt.

Bei den Buchmachern lag die 31- Jährige aus Bonn mit ihrem Dance Song „Glorious“ wenige Stunden vor dem Finale vor 11.000 Zuschauern in der Halle und geschätzten 125 Millionen vor den Fernsehern auf dem zehnten Platz.

In Malmö war die Stimmung bisher bestens: Herrliches Sommerwetter verwöhnte die Teilnehmer aus 26 Ländern. Und die besten Aussichten gab es für die 20-jährige Dänin Emmelie de Forest. Haushoch überlegen führte sie mit ihrem Pop-Ohrwurm „Only Teardrops“ alle Favoriten-Listen an. Wenn das am Abend so bliebe, wäre es der dritte Eurovision-Sieg für Dänemark nach 1963 und 2000. Als schärfste Konkurrentin der dänischen Favoritin galt in Malmö die Norwegerin Margaret Berger im Eiskönigin-Look mit „I Feed You My Love“. Auffällig nach oben geklettert war auf den Favoritenlisten zuletzt die Niederländerin Anouk mit ihrer stillen Ballade „Birds“.

In Schwedens drittgrößter Stadt geht ab 21 Uhr das Finale des 58. Eurovision Song Contest über die Bühne. Deutschlands Interpreten der Band Cascada gehen mit dem Lied „Glorious“ auf der Position 11 an den Start. Der Auftritt dürfte gegen 22 Uhr stattfinden. Auch vor dem Finale wurde Cascada immer wieder eine allzu auffällige Nähe zum Siegertitel 2012 vorgeworfen. Frontfrau Natalie Horler sagte in Interviews, dies habe sie „nicht unberührt gelassen“.

Als Motto haben die Gastgeber in Malmö „We Are One“ ausgegeben. Mit dem Sieg ist kein Geld, sondern nur eine eher wertlose Glas-Trophäe in Form eines Mikrofons verbunden.

Deutschland ist jedes Jahr als großer Geldgeber mit vier weiteren Ländern (Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien) und dem jeweiligen Gastgeber automatisch qualifiziert. Die anderen Staaten mussten sich in Halbfinalen qualifizieren. Dabei waren unter anderem Österreich und die Schweiz rausgeflogen, ebenso wie Israel und alle Staaten des früheren Jugoslawiens. Vertreten sind dagegen alle Nordeuropäer sowie die früheren Ex-Sowjetrepubliken Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Moldau oder Weißrussland.

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  • Diese seltsame, vom Steuerzahler finanzierte Absurdität interessiert mich zwar nicht.

    Aber hier ist das Original des diesjährigen Gewinnerplagiats:

    K-Otic - I Surrender


    Die ESC-Fans wird das natürlich nicht interessieren. Für die ist es wichtiger, dass die "Einbahnstraßenregel" weltweit aufgehoben wird und man es mit Kindern treiben darf.

  • Bei diesem belanglosen Scheiß wird die Kommentarfunktion natürlich nicht abgeschaltet.

    Das machen die Zensoren vom Handelsblatt natürlich nur bei brisanten Themen. Super demokratische Gesinnung ! Nur weiter so !

  • Die Band heißt Cascada

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