Weihnachtsvorlesung
Professor analysiert Fehler auf der „Enterprise“

Der Weltraum, unendliche Weiten: Mehr als 700 Episoden zählt die TV-Serie „Star Trek“. Doch bei den Dreharbeiten ist nicht alles glattgegangen. Etliche Mängel hat ein Pfälzer Wissenschaftler aufgelistet.
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ZweibrückenCaptain Kirk mit gerissener Hose und Übersetzungsfehler an Bord der „Enterprise“: Trotz Kultstatus lassen sich auch bei der „Star Trek“-Serie einige Pannen entdecken. Auf die Suche gemacht hat sich der Zweibrücker Professor für Elektrotechnik, Hubert Zitt. „Bei 726 Fernsehepisoden und elf Kinofilmen schleichen sich eben Fehler ein“, sagte der Dozent.

So gebe es eine Szene aus dem Jahr 1966, in der dem legendären Captain Kirk bei einem Kampf mit einem Außerirdischen die Hose gerissen sei. „Aus irgendwelchen Gründen wurde diese Szene nicht wiederholt“, sagte Zitt. Auch von einem Übersetzungsfehler vom Englischen ins Deutsche berichtet er. Dabei spreche ein Besatzungsmitglied im Original von „mist“, was „Nebel“ bedeute. In der synchronisierten Fassung sei es aber bei „Mist“ geblieben - trotz der völlig anderen Bedeutung des Wortes auf Deutsch.

Für Zitt ist die Beschäftigung mit „Star Trek“ ein Hobby, seit Jahrzehnten faszinieren ihn die technischen Details der Science-fiction-Serie. An diesem Donnerstag (20.12.) erwartet er Hunderte „Star Trek“-Fans in der FH in Zweibrücken zu einer Weihnachtsvorlesung, die nichts mit dem sonstigen Lehrplan zu tun. Geplant sind mehrere Vorträge, die auch im Internet übertragen werden sollen.

Auch kleinere Fehler sind Zitt in der TV-Kultserie aufgefallen, so seien Kamera-Kabel zu sehen oder Füße von Stativen. Die Aufzüge im Raumschiff „Enterprise“ seien zu einfach konstruiert, so dass deutlich zu erkennen sei, dass es sich nicht um eine hängende Kabine handele.

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„Beamen“ sei theoretisch möglich

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