Wie man erwachsen wird
Neu im Kino: "Die Spielwütigen"

Karina, Stephanie, Constanze, Prodromos. Vier junge Menschen, Anfang zwanzig sind sie. Sie wollen sich einen Traum erfüllen: Schauspieler wollen sie werden, für sie ein Traum-Beruf.

Andres Veiel, der mit den Dokumentarfilmen "Balagan" und "Black Box BRD" bekannt wurde, begleitet sie auf ihrem Weg vom Elternhaus über die Aufnahme-Prüfung an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin und das Studium, den Abschluss, bis schließlich zu den ersten Engagements.

Über sieben Jahre lang beobachtete er sie auf ihrem Weg von der späten Jugend zum Erwachsenen. Unter mehr als eintausend Bewerbern für das Schauspiel-Studium hatte er sie ausgesucht. Mit einer glücklichen Hand: Die vier hielten durch und machten ihren Weg. Andres Veiel gewann ihr Vertrauen. Sie beachten die Kamera kaum, verhalten sich, als sei sie nicht da, sprechen über die anregenden, die erfreulichen, aber auch über die nachdenklichen und schwierigen Momente ihrer Ausbildung. Ja, wir sind in einem Dokumentarfilm - keinem schnell abgedrehten, sondern einem fügsam komponierten.

Das Interesse, die Zuneigung und die Wärme, die Andres Veiel für seine vier Protagonisten empfindet, teilen sich dem Zuschauer mit: Wir gewinnen die angehenden Schauspieler lieb, nehmen Anteil an ihren Freuden und ihren Enttäuschungen, und vergessen irgendwann, dass wir "nur" in einem Dokumentarfilm sind. Die Geschichten, die Andres Veiel erzählt, sie sind spannender als mancher Spielfilm.

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