In eigener Sache Ausschreibung für den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2018 startet

Welches ökonomische Thema wurde besonders gut aufbereitet? Verlage können sich ab sofort für den Wirtschaftsbuchpreis 2018 bewerben.
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Deutscher Wirtschaftsbuchpreis 2018: Ausschreibung beginnt Quelle: Getty Images
Das beste Buch gewinnt-Deutscher Wirtschaftsbuchpreis 2015
(Foto: Getty Images)

Wer hat das beste Wirtschaftsbuch des Jahres geschrieben? Die Suche beginnt heute. Die drei Partner Handelsblatt, die Frankfurter Buchmesse und die Investmentbank Goldman Sachs schreiben den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2018 aus. Der Sieger oder die Siegerin wird bei einer feierlichen Gala im Rahmen der Buchmesse am 12. Oktober in Frankfurt gekürt. Das Preisgeld beträgt 10.000 Euro.

Welches Wirtschaftsbuch gewinnt? Zu welchem Thema? Die Welt ist aus den Fugen geraten in den vergangenen zwölf Monaten. Stoff für kundige Untersuchungen gibt es reichlich. Stichworte sind transatlantische Verstimmungen, drohender Handelskrieg, Europa in der Krise, China auf dem Vormarsch, die Grenzen der Globalisierung, aber auch Künstliche Intelligenz, die Arbeitswelt von morgen in der digitalen Welt und unsere Einstellung zu den Social Media.

Alle literarischen Genres sind zugelassen, vom Sachbuch über die Biografie, das Unternehmensporträt und die Managementbibel bis zu Romanen und Krimis mit Wirtschaftsbezug. Nur eine Grundregel muss eingehalten werden: Mit dem Preis sollen eine Autorin oder ein Autor ausgezeichnet werden, die einem breiten Publikum ökonomische Zusammenhänge verständlich nahebringen und das Thema Wirtschaft in beispielhafter Weise behandeln.

Deshalb hat der Deutsche Wirtschaftsbuchpreis das Motto „Wirtschaft verstehen“. Und es gibt noch weitere wichtige Regel: Bewerben können sich nicht die Autoren, sondern die Verlage. Diese können bis zu drei Büchern einreichen. Alle Details, von den ausführlichen Teilnahmebedingungen über die interaktive Anmeldungsplattform bis zu Informationen über die drei Initiatoren sind zu finden auf der Homepage des Preises: deutscher-wirtschaftsbuchpreis.de.

Eine hochkarätige Jury aus Wirtschaftsvertretern und Wissenschaftlern unter dem Vorsitz von Senior Editor und Handelsblatt-Autor Hans-Jürgen Jakobs entscheidet über die Preisvergabe. Im August wird die Shortlist auf der Literaturseite veröffentlicht und ab dann werden die zehn Finalisten bis zur Preisverleihung ausführlich vorgestellt.

Wenn Computer uns besser kennen, als wir selbst

2017 ging der Preis an einen Weltbestseller: „Homo Deus. Eine Geschichte von Morgen“ von dem israelischen Universalgelehrten Yuval Noah Harari, erschienen im Beck-Verlag. „Es geht um die Folgen des technisch-zivilisatorischen Umbruchs, in dem wir uns befinden. Der Autor bietet brillant geschrieben Denkanstöße und startet eine Debatte, die von uns allen fortgeführt werden muss“, urteilte die Jury.

Hunger, Krankheit und Krieg, die Plagen der Vergangenheit, sind beherrschbar geworden, schreibt Harari in seinem Buch. Doch was passiert, wenn Künstliche Intelligenz unsere eigenen kognitiven Fähigkeiten überholt, wenn Google und Facebook unsere politischen Einstellungen besser kennen als wir selbst, was wird aus dem Wohlfahrtsstaat, wenn Computer die Menschen vom Arbeitsmarkt verdrängen und kommen aus dem Silicon Valley am Ende nicht nur neue Geräte, sondern auch neue Religionen? „Das Buch ist keine Science-Fiction, der Autor hat extrem spannende Ansätze, eine neue Sicht der Dinge, um auf die Themen der Zukunft zu fokussieren“, so die Jury.

Wer gewinnt 2018? Das Rennen ist eröffnet.

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