Wirtschaftsbuchpreis 2014
10.000 Euro für das beste Wirtschaftsbuch

Heute endet die Bewerbungsfrist für den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2014, den das Handelsblatt gemeinsam mit Goldman Sachs und der Frankfurter Buchmesse vergibt. Manuskripte können noch länger eingereicht werden.
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Es geht uns gut in Deutschland. Topstimmung in den Chefetagen, Konjunkturprognosen, die nach oben zeigen, Verbraucher, die eifrig konsumieren, eine Arbeitslosenrate, die beständig sinkt. Die große Koalition bekommt in Umfragen gute Werte.

Nur wenn beim Bürger ein Votum für das Krisenmanagement der Regierung bei der Schuldenkrise abgefragt wird, brechen die Zustimmungswerte ein. Und immer wieder geistert das traumatisierende Wort Inflation durch die Medien.

Was bewegt die Menschen?

An den Themen, mit denen sich die Wirtschaftsbücher befassen, ist das gut abzulesen. Neben Ratgebern, die immer Konjunktur haben, und Büro-Survival-Titeln ist die Aufarbeitung und Durchleuchtung der Folgen der Krise von 2008 noch immer das Thema. Es geht ums Verstehen, Begreifen und der Suche nach Fehlern, die sich hoffentlich nicht mehr wiederholen. Und es geht um grundsätzliche Fragen zu Wohlstand, Wachstum und Wirtschaftstrends. Einer zeichnet sich auf den Buchmarkt ab: Wirtschaftsbücher erscheinen immer mehr auch in Publikumsverlagen, ein Zeichen dafür, dass das Thema Wirtschaft in der Gesellschaft angekommen ist.

Welches ist das beste Wirtschaftsbuch des Jahres? Zum achten Mal schreiben das Handelsblatt, die Frankfurter Buchmesse und die Investmentbank Goldman Sachs den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis aus. Das Motto des Preises lautet „Wirtschaft verstehen“, deshalb gehört zu den Kriterien für die Prämierung eine verständliche Sprache.
Ab heute können sich Verlage mit bis zu drei Titeln bewerben. Der Zeitplan steht: Am 11. Juli ist Einsendeschluss, danach gibt es noch eine zweiwöchige Frist für Fahnen und Manuskripte, um auch die Herbstproduktion der Verlage „einzufangen“. Aus allen Einsendungen erstellt die Handelsblatt-Redaktion eine Shortlist mit zehn Finalisten. Diese wird am 15. August auf der Handelsblatt-Literaturseite veröffentlicht.
Wer den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2014 gewinnt, entscheidet eine hochkarätige Jury unter dem Vorsitz von Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart. Hier gibt's alle Infos zum Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2014, zu den Partnern, den Daten und das Anmeldeformular.

Am 9. Oktober findet in Frankfurt im Rahmen der Buchmesse die festliche Preisverleihung statt. 2013 siegte das Buch „Weniger Politik“ des Bonner Ökonomieprofessors Daniel Zimmer. Der Vorsitzende der Monopolkommission kritisierte in seinem „Plädoyer für eine freiheitsorientierte Konzeption von Staat und Recht“, so der Untertitel, die Regulierungswut in Berlin und Brüssel und das immer stärker werdende Eingreifen der Politik in Märkte und Lebensbereiche. „Das Buch macht verständlich, dass das Gemeinwesen im Dienst der Menschen stehen soll und nicht umgekehrt“, urteilte die Jury.

Regina Krieger
Regina Krieger
Handelsblatt / Korrespondentin

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