Wo Zürich ausflippt - Im einstigen Industrieviertel am Stadtrand hämmern jetzt die Bässe
„Mega cooli Location“

Manchmal soll ja vom Käse die Rinde das Beste sein – oder von der Stadt der Rand. Die Schweizer müssen’s wissen. Deren Wirtschaftsmetropole Zürich – gerade wieder zur Stadt mit der höchsten Lebensqualität gewählt – ist bekanntermaßen in ihrer Mitte ein Genuss, wenn auch nicht ein ganz billiger.

Inzwischen gibt es aber auch am Rand eine Kette von Kommunikationspunkten, an die der zugereiste Gast gern anknüpft.

Am frühen Abend spiegelt sich die skurrile Zürcher Szene noch in einer riesigen silbernen Kugel im Innenhof des Landesmuseums. Vor historischer Kulisse feiert und sendet Rundfunk.fm live ein Sommerfest mit einem nächtlichen Markt für Klamotten und Snowboards.

Doch dann zieht die Karawane weiter – westwärts. Nur wenige Stationen mit der Linie 13, und wir sind inmitten einer Industriebrache, die sich als kunterbunte Kunst-, Kultur- und Kneipenlandschaft entpuppt.

„Puls 5“ – für Zürichs Kreis 5 –, das ist signalrot eine Skulptur im wilden Zürcher Westen. Das sind rund 1,4 Quadratkilometer in der Tal-Ebene zwischen Limmat-Fluss und alten Bahngeleisen. Hier pocht der Puls des Zeitgeistes.

Das fahle Grau der vergangenen Industrietage haben die Architekten der sündhaft teuren neuen Lofts beibehalten, doch des Nachts tauchen Lichtkünstler Viertel und Plätze in virtuell anmutendes Licht. Schöne Filmkulisse. Wim Wenders würd’s gefallen. Dessen Streifen sind hier natürlich auch zu sehen: Das Cinemax im Steinfels-Areal hat dafür ein Dutzend Säle.

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