„Zeigender Mann“

Hedgefonds-Manager kaufte teuerste Skulptur der Welt

Für 141,3 Millionen Dollar war die Bronzefigur „Zeigender Mann“ des Schweizer Künstlers Alberto Giacometti im Mai versteigert worden. Jetzt sickerte der Käufer durch: Der schwerreiche Hedgefonds-Manager Steven Cohen.
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Der Hedgefonds-Manager Steven Cohen hat die bisher teuerste Skulptur der Welt für 141,3 Millionen Dollar gekauft. Quelle: Reuters
Teurer Kunstkauf

Der Hedgefonds-Manager Steven Cohen hat die bisher teuerste Skulptur der Welt für 141,3 Millionen Dollar gekauft.

(Foto: Reuters)

New YorkRund einen Monat nach dem Auktionsrekord der teuersten je versteigerten Skulptur ist der Name ihres neuen Besitzers durchgesickert. Es sei der New Yorker Hedgefonds-Manager Steven Cohen, berichtete die „New York Times“ am Mittwoch. Die dünne Bronzefigur „Zeigender Mann“ des Schweizer Künstlers Alberto Giacometti war im Mai für rund 141,3 Millionen Dollar inklusive Kaufprämie versteigert worden und hatte damit einen neuen Weltrekord aufgestellt. Das Auktionshaus Christie's wollte die Identität des Käufers nicht kommentieren.

Der in New York geborene Cohen hat sein Geld hauptsächlich an der Wall Street und mit einem von ihm gegründeten Hedgefonds gemacht. Das „Forbes“-Magazin schätzt seinen Reichtum auf 11,4 Milliarden Dollar (etwa 10 Milliarden Euro). Cohen gilt als begeisterter Kunstsammler. 2010 soll er schon einmal einen Giacometti für mehr als 100 Millionen Dollar gekauft haben.

101 Millionen Dollar für eine Skulptur
Joan Mitchell: The Lake, 1981
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8. Platz: Joan Mitchell

Ein unbetiteltes abstraktes Bild von Joan Mitchell wurde im Mai in New York bei „Christie's“ für 11,9 Millionen Dollar zugeschlagen und setzte damit einen Rekord für ein Bild einer Künstlerin. „The Lake“ stammt aus dem Jahr, 1981 und besteht aus vier Teilen. Der Rekord hielt aber nicht lange...

O'Keeffe
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7. Platz: Georgia O'Keeffe

Lediglich sechs Monate später durchbrach die US-amerikanische Malerinn Georgia O'Keeffe diesen Rekord mit 44,4 Millionen Dollar für ihr Bild „Jimson Weed/White Flower No. 1“ beim Auktionshaus „Sotheby's“.

A woman looks at "Le Printemps", Edouard Manet's 1881 portrait of the actress Jeanne Demarsy, during a media preview at Christie's auction house in New York
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6. Platz: Edouard Manet

Eine Frau betrachtet „Le Printemps“ von Edouard Manet aus dem Jahre 1881 im Auktionshaus „Christie's“ in New York: Das J. Paul Getty Museum in Los Angeles erwarb das Bild des französischen Künstlers.

A man views artist Cy Twombly's untitled artwork at Christie's Auction House in London
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5. Platz: Cy Twombly

Ein unbetiteltes Bild von Cy Twombly in London: Das Kunstwerk aus dem Jahr 1970 kam 2014 auf einen Preis von 69,6 Millionen Dollar und markierte damit einen Rekord für ein Bild dieses Künstlers.

Women talk in front of the "Four Marlons" by Andy Warhol during a media preview at Christie's auction house in New York
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5. Platz: Andy Warhol

Besucherinnen des Auktionshauses „Christie's“ vor dem Warhol-Werk „Four Marlons“: Das Bild aus dem Jahr 1966 ging für 69,6 Millionen Dollar an einen neuen Eigentümer. Warhol schaffte es aber noch mit einem weiteren Werk in die Rangliste der teuersten Kunstwerke des Jahres 2014.

A Christie's employee poses with Warhol's artworks at Christie's Auction House in London
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3. Platz: Andy Warhol

Eine Auktionärin vor Andy Warhols „Triple Elvis“ (l.): Warhol schaffte es als einziger Künstler mit zwei Werken in die Rangliste. Das Bild aus dem Jahr 1963 wurde für 81,9 Millionen Dollar versteigert.

Jahresrückblick 2014 - Newman-Gemälde «Black Fire I»
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2. Platz: Barnett Newman

Das Gemälde „Black Fire I“ des US-Künstlers Barnett Newman: Für fast 84,2 Millionen Dollar ist das Bild bei „Christie's“ in New York versteigert worden. Damit wurde nicht nur der Schätzpreis von 50 Millionen Dollar weit übertroffen. Es wurde zudem ein neuer Auktionsrekord für ein Werk des 1970 gestorbenen US-Künstlers aufgestellt.

Weiter unklar ist dagegen, wer Pablo Picassos Bild „Les femmes d'Alger“ kaufte, das bei der gleichen Auktion den Rekord für das teuerste je versteigerte Gemälde aufgestellt hatte. Berichte, dass das Werk nach Katar gegangen sei, hatte Christie's zunächst als „Gerüchte“ zurückgewiesen.

  • dpa
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