Zeitgenössische Kunst
Galerien im Herzen von Berlin

Das Galerie-Quartier im Verlagsviertel um den Checkpoint Charlie in Berlin ist beträchtlich gewachsen. Über 50 internationale Galerien zeigen vor allem junge und experimentelle Kunst. Neu ist die gemeinsame Vermarktung auf der website berlingallerydistrict.com.
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DÜSSELDORF. Ungebrochen hält die Attraktivität von Berlin an. Weil Künstler und Sammler das Halbfertige, historisch tief Geschichtete und die günstigen Ateliermieten an Berlin so anziehend finden, kommen auch die Galeristen seit Jahren zu Hauf. Keiner kennt alle, es sind über 400, vielleicht schon 500 Galerien und Projekträume. Wer da flanieren will, tut gut daran, sich auf eine Gegend zu konzentrieren.

Zwischen Halleschem Ufer und Leipziger Straße

Noch nicht im allgemeinen Bewusstsein ist, dass rund um den Checkpoint Charlie die Galeriendichte in dem Presse-Viertel (Springer, Taz) beträchtlich zugenommen hat. Das möchte die soeben an die Öffentlichkeit getretene Initiative "Berlin Gallery District" ändern und den Fokus auf die Gegend um die ehemalige Sektorengrenze gerichtet sehen. Unter dem einprägsamen Namen versammeln sich 43 von über 50 zwischen Stresemann- und Jakobstraße angesiedelten Galerien. Die Website berlingallerydistrict.com mit interaktivem Stadtplan verlinkt zu allen Teilnehmern. Da dürfte sich in den nächsten Wochen noch einiges tun, nicht alle Seiten sind aussagekräftig.

Internationale Durchmischung

Neben den schon lange agierenden Galerien von Aurel Scheibler, Thomas Schulte, Berinson, Seitz, Barbara Thumm, Wilma Tolksdorf Carlier/Gebauer, Crone und Konrad Fischer fällt die internationale Durchmischung positiv auf. Auf Nature Morte aus Indien folgen Nordenhake, Opdahl und Jacksons aus Schweden, Niels Borch Jensen aus Dänemark sowie Gregor Podnar und ZAK/Branicka aus Polen.

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