Zeitgenössische Kunst
Magere Messe im Schlachthof 

Rom will nicht nur mit alter Kunst punkten sondern auch mit junger. Deshalb wurden neue Museen eingerichtet. Doch die Kunstmesse „Road to Contemporary Art“ leidet an Ausstellerschwund.
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RomAlle Wege führen nach Rom. Auch die der zeitgenössischen Kunst. Das hofft jedenfalls Roberto Casiraghi, der Veranstalter der römischen Messe  „The Road to Contemporary Art“. Allein der Zulauf zum vierten Stelldichein der jungen Kunst in der Ewigen Stadt (6. – 8. Mai) ist schwach. Im Februar hieß es noch, 80 Galerien würden in den Hallen der ehemaligen Schlachthöfe den Kunst- Appetit anregen, doch sieht die Anfang April aktualisierte Teilnehmerliste mit 25 Händlern eher dürftig aus. Dabei war der neue Standort im Vorjahr gut angekommen. 67 Galerien und 50 000 Besucher verstand die Messe 2010 in die suggestiven Hallen der ehemaligen Schlachthöfe zu locken. 2008 und 2009 hatte sie alte und junge Kunst verschmelzend in antiken Palästen Roms stattgefunden.

Zu großspurig

Angesichts des spärlichen Aufmarschs wirkt die Unterteilung in drei Sektoren – Hauptbereich, Startup für junge Galeristen mit weniger als fünf Jahren Aktivität  und Fuori misura, (Über die Maßen) mit großformatigen Werken – denn doch ein wenig großspurig. Auch die erstmalige Hinwendung der „Road“-Messe zum zeitgenössischen Design brachte mit nur zwei Galerien, La Galerie italienne (Paris) und Secondome (Rom), nicht den erhofften Andrang. Dafür ist die Messe aber international, 11 der 25 Galerien kommen aus dem Ausland, sofern man auch die italienischen Berliner Mario Mazzoli und Supportico Lopez zur deutschen Fraktion zählt.

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