Kultur + Kunstmarkt
Zwei Jahre nach dem Hochwasser: Sachsens Kulturbauten glänzen

Sachsens Kultureinrichtungen präsentieren sich zwei Jahre nach der Hochwasserkatastrophe wieder in altem Glanz. Dieses Fazit zog Kunstminister Matthias Rößler (CDU) am Donnerstag nach der Sanierung betroffener Häuser. Neben der Semperoper waren am stärksten die Gemäldegalerie Alte Meister sowie das Staatsschauspiel in Dresden betroffen.

dpa DRESDEN. Sachsens Kultureinrichtungen präsentieren sich zwei Jahre nach der Hochwasserkatastrophe wieder in altem Glanz. Dieses Fazit zog Kunstminister Matthias Rößler (CDU) am Donnerstag nach der Sanierung betroffener Häuser. Neben der Semperoper waren am stärksten die Gemäldegalerie Alte Meister sowie das Staatsschauspiel in Dresden betroffen.

In der Galerie wurden zahlreiche Kunstwerke in letzter Minute aus dem unterirdischen Depot geborgen. Die Schadenssumme belief sich auf 114,6 Mill. €. „Der Wiederaufbau ist gerade im Kulturbereich mit einem beispiellosem Engagement in Angriff genommen worden“, sagte Rößler und dankte allen Helfern für ihren Einsatz.

Nach Angaben von Rößler konnten bis Ende Mai 15 von insgesamt 60 Maßnahmen beendet werden. Bis Jahresende seien die meisten anderen Projekte wahrscheinlich abgeschlossen. Das Geld für die Beseitigung der Schäden stammt zum größten Teil (85,5 Mill. €) aus einem gemeinsam von Bund und Ländern finanzierten Hilfsprogramm. Weitere 21 Mill. € steuerte der europäische Solidaritätsfonds bei. Den übrigen Bedarf deckten andere Fördermittel und Spenden ab, hieß es. Als problematisch bezeichnete Rößler den Rückgang der Touristenzahlen nach der Flut und die damit verbundenen Einnahmeausfälle.

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