Kultur + Literatur

_

63. Berlinale gestartet: Prominente und Nackte auf dem roten Teppich

Deutsche und internationale Schauspieler füllen den roten Teppich auf der 63. Berlinale. Bis zum 17. Februar werden mehr als 400 Filme gezeigt. Am Rand gibt es nackte Haut zu sehen – in Form einer Protestaktion.

Nationale wie internationale Filmstars schreiten über den roten Teppich der 63. Berlinale. Quelle: ap
Nationale wie internationale Filmstars schreiten über den roten Teppich der 63. Berlinale. Quelle: ap

BerlinGedrängel auf dem roten Teppich vor dem Berlinale-Palast: Internationale Stars und deutsche Filmprominenz haben sich am Donnerstagabend zur Eröffnung der 63. Internationalen Filmfestspiele in Berlin versammelt. Zu den Gästen zählten unter anderem Schauspieler wie Jane Fonda, Nina Hoss, Iris Berben, Hannelore Elsner, Mario Adorf und Jürgen Vogel.

Anzeige

Bei leichtem Schneefall zeigten sich auch Kameramann Michael Ballhaus und Regisseur Wim Wenders. Rund 1.600 prominente Gäste waren zur Eröffnungsgala mit Festivaldirektor Dieter Kosslick und Comedystar Anke Engelke gekommen.

Filmfestival Big Business auf der Berlinale

Längst geht es nicht mehr nur um Kunst, sondern um handfeste wirtschaftliche Interessen.

Als Eröffnungsfilm des elftägigen Festivals stand das chinesische Kung-Fu-Drama „The Grandmaster“ (Der Großmeister) auf dem Programm. Regisseur Wong Kar Wai („In The Mood For Love“), dessen Film außer Konkurrenz läuft, ist auch Vorsitzender der Berlinale-Jury. Sie entscheidet am Ende über die Gewinner des Goldenen und der Silbernen Bären. Bis zum 17. Februar zeigt die Berlinale mehr als 400 Filme.

Ein Mitglied der Bewegung Femen wird von Sicherheitskräften vom roten Teppich der Berlinale gezogen. Quelle: dpa
Ein Mitglied der Bewegung Femen wird von Sicherheitskräften vom roten Teppich der Berlinale gezogen. Quelle: dpa

Mitglieder der Frauenrechtsgruppe Femen haben sich am Donnerstagabend zum Start der Berlinale am Rande des roten Teppichs entblößt. Sie protestierten gegen die weibliche Genitalverstümmelung und hatten einen Protestschriftzug auf ihre nackten Oberkörper gemalt.

Crowdfunding Wie man Filme über Sex und Stromberg finanziert

Die 170.000 Euro für „Hotel Desire“ kamen von Geldgebern im Netz.

Die Polizei sprach am Abend von vier Frauen, wahrscheinlich aus der Ukraine. Sie seien kurzfristig in Polizeigewahrsam gekommen und hätten einen Platzverweis erhalten, sagte ein Sprecher der Polizei. Die ukrainische Frauenrechtsgruppe Femen will in Berlin ein Büro eröffnen. Hauptziel ist die Abschaffung legaler Prostitution.

  • 07.02.2013, 21:16 UhrStreisand-Effekt

    Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • Die aktuellen Top-Themen
Vergewaltigungsvorwurf: Karl Dall muss vor Gericht

Karl Dall muss vor Gericht

Hat der Komiker Karl Dall eine Schweizer Journalistin vergewaltigt und anschließend bedroht? Die Frage wird nun ein Gericht klären. Der 73-jährige Angeklagte bestreitet die Tat.

Handelsblatt Schnipseljagd: Das sind die ersten Gewinner-Buchstaben

Das sind die ersten Gewinner-Buchstaben

Ein „H“ aus Styropor, ein „A“ aus Schnittlauch oder ein selbstgezeichnetes „N“: Bei der Handelsblatt-Schnipseljagd ist (fast) alles erlaubt. Machen Sie mit und gewinnen Sie Tagespreise und eine GoPro-Kamera. Hier die bisherigen Gewinner im Überblick.

„Quantum of the Seas“: Kreuzfahrtriese passiert Ems-Sperrwerk

Kreuzfahrtriese passiert Ems-Sperrwerk

Durch das Nadelöhr geschippert: Die „Quantum of the Seas“ hat auf dem Weg zur Nordsee eine weitere Hürde genommen. Der Luxusliner ist aktuell der drittgrößte Kreuzfahrtriese der Welt.

  • Business Wetter
Eine junge Dame wirbt für Parship

Wer passt zu mir?

Finden Sie jetzt den passenden Partner. Partnersuche nur mit PARSHIP!