„Django“ (Franco Nero) fletscht die Zähne. Der 1966 entstandene Italo-Western des Regisseurs Sergio Corbucci unterschied sich durch seine außergewöhnliche Brutalität, seinen schwarzen Humor und die gesellschaftskritische Komponente stark von zeitgenössischen amerikanischen Western. Das Auftreten des Anti-Helden, der zu Selbstjustiz greift und bürgerliche Konventionen missachtet, prägte eine ganze Generation von Westernfilmen und Filmemachern. Nicht zufällig hat Quentin Terentino den Titel für seine Western-Interpretation aufgegriffen und die letzten Fesseln des Genres zerrissen.