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Filmfestspiele Berlin: Meryl Streep bekommt „Goldenen Bären“

Ehrung für Meryl Streep: Die 62-jährige US-Schauspielerin wird auf der diesjährigen Berlinale den „Goldenen Bären“ für ihr Lebenswerk erhalten. Das Filmfest verneigt sich auch im Rahmenprogramm vor dem Leinwandstar.

Bekommt den „Goldenen Bären“ verliehen: Meryl Streep. Quelle: dpa
Bekommt den „Goldenen Bären“ verliehen: Meryl Streep. Quelle: dpa

BerlinDie zweifache Oscar-Preisträgerin Meryl Streep (62) erhält bei den Berliner Filmfestspielen den Goldenen Ehrenbären. Die US-Schauspielerin bekommt die begehrte Trophäe am 14. Februar anlässlich der Vorstellung ihres jüngsten Kinofilms „Die Eiserne Lady“ für ihr Lebenswerk, teilten die Veranstalter am Montag mit.

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Meryl Streep wirkte in mehr als 40 Filmen mit und gilt als eine der vielseitigsten Schauspielerinnen weltweit. Sie erhielt zahllose Preise und Nominierungen. Allein für den Oscar ging sie 16 Mal ins Rennen, zweimal gewann sie den begehrten Preis.

Zu ihren bekanntesten Filmen gehören das Melodram „Jenseits von Afrika“, die Romanverfilmung „Die Brücken am Fluss“ und die satirische Komödie „Der Teufel trägt Prada“. Für ihre Darstellung als Margaret Thatcher in ihrem neuen Film „Die Eiserne Lady“ wurde sie bereits für einen Golden Globe nominiert.

Berlinale-Chef Dieter Kosslick sagte, das Festival freue sich, eine so außergewöhnliche Künstlerin wie Meryl Streep ehren zu dürfen. „Ihr Talent hat vielfältige Facetten, das mit Leichtigkeit zwischen dramatischen und komödiantischen Rollen wechselt.“

Die Oscar-Preisträgerin war den Angaben zufolge schon mehrfach Gast bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin. 1999 erhielt sie eine Berlinale Kamera, 2003 gewann sie zusammen mit Julianne Moore und Nicole Kidman den Silbernen Bären als beste Darstellerin für „The Hours“. 2006 war sie mit der Ensemble-Komödie „Last Radio Show“ von Robert Altman erneut im Festival-Wettbewerb.

Diesmal ehrt die Berlinale (9. bis 19. Februar) die Schauspielerin auch mit einer persönlichen Hommage. Zu sehen sind unter anderem ihre Filme „Kramer gegen Kramer“ (1979), „Jenseits von Afrika“ (1985), „Die Brücken am Fluß“ (1995) und „Last Radio Show“ (2006).

Abgesehen davon wollen die Internationalen Filmfestspiele Berlin auch 2012 iranische Regisseure unterstützen. „Die Solidaritätsaktionen für die iranischen Filmemacher werden weitergeführt“, sagte Berlinale-Direktor Dieter Kosslick im dapd-Interview. „Wir werden Jafar Panahi, seinen Co-Regisseur Mojtaba Mirtahmasb und den Regisseur Mohammad Rasoulof und auf jeden Fall einige Filmleute als Ehrengäste einladen“, fügte er hinzu. Die betroffenen Filmemacher seien nicht mehr im Gefängnis, sie dürften aber zum Teil nicht ausreisen.

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