
Man kennt Michael Moore als unermüdlichen, unerschrockenen Robin Hood, der im Dienste der Wahrheit, der Gerechtigkeit und des kleinen Mannes steht. Er zählt zu den originellsten Dokumentarfilmern der Geschichte – und mit Sicherheit zu den gefürchtetesten. Mit „Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte“, dem ersten Film zur Finanzkrise, kritisiert Moore das kurzfristige Profitdenken der Großkonzerne und zeigt die Auswirkungen der Krise auf den einfachen Bürger.
Mr. Moore, wie haben Sie Ihr Geld dieser Tage angelegt? Liegt es auf der Bank – oder unterm Bett?
Mein Geld liegt auf einem Sparbuch, manchmal investiere ich auch in staatliche Schatzbriefe, für die man aber kaum Zinsen bekommt. In Aktien habe ich nie angelegt, ich glaube einfach nicht daran. Ansonsten habe ich ein Haus gekauft und meinen Brüdern, Schwestern und Cousins aushelfen können.
Ihr Film verurteilt den Kapitalismus scharf und plädiert laut für den Sozialismus. Warum ist es Ihrer Meinung nach nicht legitim, in den Traum vom großen Geld verliebt zu sein?
Was ich vorschlage, ist weniger ein Sozialismus, sondern vielmehr Demokratie. Ich will gar nicht diese Dichotomie erstellen: „Kapitalismus ist schlecht, daher muss Sozialismus gut sein.“ Wir müssen in neuen Parametern denken, wir leben im 21. Jahrhundert. Und etwas finden, das in unserer Gegenwart Relevanz hat.
Wie beschreiben Sie dann dieses Konstrukt, auf das Sie hoffen?
Ich hoffe auf eine demokratische Wirtschaft, in der das Volk Mitspracherecht hat. Ich habe nichts dagegen, dass jemand Geschäfte macht, hart arbeitet und gutes Geld verdient. Nur: Das ist nicht der Kapitalismus dieser Tage! Der ermöglicht, dass ein Prozent der Weltbevölkerung über dieselbe Menge Geld verfügt wie die restlichen 99% zusammen. Das ist Wahnsinn. Und muss sich ändern.
Sind Demokratie und Kapitalismus nicht das Gleiche? Demokratie ist das politische Werkzeug, Kapitalismus das wirtschaftliche?
Nein, meiner Meinung nach ist Demokratie das Gegenteil von Kapitalismus. Kapitalismus ist ein System, das wenigen Menschen Nutzen bringt, aber das auf Kosten von vielen. Demokratie jedoch ist ein System zum Nutzen von allen. Wir leben in einer Demokratie, haben aber dennoch wenig Mitspracherecht über unsere Wirtschaft, wie sie geführt wird und wie Entscheidungen getroffen werden. Wie können wir uns mit einer Demokratie zufrieden geben, in der wir zu einer der wichtigste Fragen der Gesellschaft nicht mitreden können, nämlich: was mit dem Geld passiert?
Die Basis des Kapitalismus ist doch eine andere: Gier. Und ist Gier ein menschliches Charakteristikum...
Ja, alle Menschen sind gleich gierig. Gier ist die große, dunkle Seite in jedem von uns. Aber Kapitalismus kontrolliert die Gier nicht, sondern vergrößert und fördert sie. Deswegen brauchen wir ein anderes System, das nicht darauf basiert.
Sie beschränken sich in Ihrem Film nur auf Kritik an US-Unternehmen wie bspw. dem Fall GoldmanSachs. Warum greifen Sie keine Fälle aus anderen Ländern auf?
Nach meinen Film „Sicko“ habe ich begriffen: Sie brauchen mich nicht, damit ich in Ihr Land komme und Ihnen sage, was Sie längst wissen. Das können Dokumentarfilmer aus Ihren eigenen Land besser. Gerade weil dieser Film sich so stark auf Amerika konzentriert, ist er für Sie interessant: Ich öffne ein Fenster in die USA, das Sie von CNN nicht bekommen. Sie erfahren Dinge, die Sie sonst nicht erfahren hätten. Und nach dem Kino können Sie nachdenken, ob die zunehmende Privatisierung auch bei Ihnen nicht so toll ausgehen könnte. In den USA hat sie für viel Korruption gesorgt.
Ist Obama in Ihren Augen ein Sozialist?
Ich finde schon. Er fordert, dass auch Joe, der Klempner, also der Mittelklasse-Amerikaner, etwas vom Wohlstand abbekommt. Was hat man ihn dafür angegriffen! Denn Obama sprach das wesentliche Gebot des Sozialismus aus: dass es eine gleichmäßige Verteilung des Reichtums geben müsse.
Und, passiert es schon in den USA?
Dazu ist Obama noch nicht lange genug im Amt. Der Mann hat eine Katastrophe geerbt, von einem verrückten Präsidenten, der das Land und auch die Welt beinahe zerstört hätte. Wie er das in zwölf Monaten oder selbst zwölf Jahren reparieren soll, ist mir zu hoch! Offen gesagt versteh’ ich nicht mal, dass er diesen Job überhaupt wollte. Ich bewundere Obama sehr und traue ihm zu, dass er nach allen Kräften versucht, den Karren aus dem Dreck zu ziehen, wenn seine eigene Partei sich ihm nicht in den Weg stellt.
Wenn man sich den Verlauf von Obamas Gesundheitsreform anschaut, kommen einem schon Zweifel.
Ja, wir müssen dabei ziemlich idiotisch aussehen, als würden wir uns mit Händen und Füßen gegen eine Krankenversicherung wehren.
Stimmt.
Nun, die Mehrheit der Amerikaner würde auch Irak nicht auf einer Landkarte finden. Wir besetzen Länder erst und dann finden wir raus, wo sie liegen. Achtzig Prozent der Amerikaner besitzen keinen Pass. Und viele sind verdammt unwissend, was aber an dem inadäquaten, fehlfinanzierten Schulsystem liegt.
@ backermeisterbullerjahn (8)
"Gibt es nicht den Ausspruch eines bekannten Kommunisten (leider haben mich Kommunisten nie so interessiert, sodaß ich seinen Namen nicht mehr weiß)."
Wladimir iljitsch Uljanow genannt Lenin
Die klammheimliche Machtergreifung durch die amerikanische CiA Spionagemafia an Universitäten und an ihren hilflosen Opfern, den Studenten und Wissenschaftlern, hat sich schon längst vollzogen. in einer auf interviews und erzählenden Elementen bestehenden Spionage- und Verschwörungsdokumentation über ein kriminelles CiA-Verlagshaus wird Zeitgeschichte lebendig. Das CiA Unternehmen bettelt nicht um Hilfe bei der amerikanischen Regierung - es ist Teil der amerikanischen Schattenregierung und unterwandert Universitäten weltweit. Für das CiA Verlagshaus besitzt die akademische Freiheit keinen Wert.
ich habe Licht in eine dunkle Räuberhöhle gebracht. Jetzt liegt es beim Leser, das Labyrinth zu erkunden und weitere Ermittlungen an die Öffentlichkeit zu bringen. ich selbst hege an den kriminellen Auswüchsen des amerikanischen Systems keinen Zweifel mehr. ich habe nach hunderten von Gesprächen mit dem Chef eines CiA Subunternehmers und jahrelangen Recherchen zu dem buchprojekt aufgezeigt, was in Wirklichkeit passiert. ich war der Angestellte und homosexuelle Vertraute des CiA bosses in Amerika. Das wissenschaftliche Verlagshaus ist ein mächtiger Spieler in der internationalen Spionage des CiA.
"University Spy - A True Story"
The CiA has ended up as America‘s global Education Ministry and universities around the world have little recourse!
behavioral science teaches that small changes in a man’s sex-life can have large effects on keeping secrets!
This book is based on man-to-man pillow interviews with Walt blair Paterson, a source of untreated and disease-laden sewer language and behavior, stranger than fiction!
He is the inheritor of a globally operating university supplier, which doubles as a CiA espionage contractor!
The interviews will plunge the reader into the murk of the abnormal psychology and mind boggling career of Walt blair Paterson from taxi driver to Chief-of-university-spies!
CiA espionage contractors such as Paterson inc. are NOT SUbJECT to the Freedom of information Act!
An obscure law allows the CiA to block all congressional and public inquiries into contractor Paterson, the recipient of vast amounts of U.S. government money!
The secret files, the budget, the number of agents and the entire power structure of the Shadow Company will never be opened to the public for scrutiny and are beyond the reach of the U.S. judicial process!
http://www.scribd.com/doc/21672611/University-Spy
@ Yahel
"Kommunisten oder ihnen nahestehenden intellektuellen hat es im Kapitalismus immer gefallen."
Gibt es nicht den Ausspruch eines bekannten Kommunisten (leider haben mich Kommunisten nie so interessiert, sodaß ich seinen Namen nicht mehr weiß). der erklärte:
"Die Kapitalisten werden uns den Strick verkaufen, an denen wir sie aufhängen"
ich fürchte wir haben die 5te Kolonne dieser Kommunisten wieder in unserem Land
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