Kultur + Literatur

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Privatsender: Das sind die schlimmsten Trash-Sendungen

RTL 2 gilt als Mutter des Trash-TV und sendet seit 20 Jahren: Dort flimmern Formate über den Bildschirm wie „Villa Germania“ und „Frauentausch“. Eine Auswahl der Trash-Sendungen der deutschen Privatsender aus 20 Jahren.

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Alles begann mit Big Brother (RTL 2). Das Konzept war denkbar einfach. Ein Container wird von Freiwilligen bewohnt, die rund um die Uhr von verschiedenen Kameras gefilmt werden. Selbst in den Sanitär- und Privatbereichen wurde gedreht. Der Hype um Big Brother war so groß, dass sich sogar der jetzige Außenminister Guido Westerwelle dazu hinreißen ließ, in den Container einzuziehen.

Die Zuschauer durften jede Woche bestimmen, wer in der zusammengewürfelten „Wohngemeinschaft“ bleiben darf. Dem Sieger winkte ein beträchtliches Preisgeld. Allerdings zeigte sich bei allen Siegern, wie schnell und unbeständig ihr Ruhm und Reichtum war. Kaum ein Sieger der Sendung genießt derzeit noch größere Bekanntheit, und finanziell sieht es bei den meisten ebenfalls düster aus. Den ein oder anderen trieben die Geldsorgen kurzfristig ins Musikgeschäft – mit bescheidenem Erfolg.

Im Bild: Moderator Percy van Hoven

Bild: ap