Kultur + Literatur

Diskussion: Kommentare zu: „Mein Name ist Brand, James Brand“

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

Ihre Handelsblatt-Online-Redaktion
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  • 01.11.2012, 19:27 UhrP17

    .... und die doofen Zuschauer zahlen auch noch brav an der Kinokasse 15 € um sich dafür mit Werbung zumüllen zu lassen.

  • 01.11.2012, 21:34 Uhrthomin

    Ich habe nichts gegen product-placement solange es dezent abläuft und sich in die Handlung einfügt. Ärgerlich wird es erst, wenn Szenen extra für werbende (um)geschrieben werden. Beim neuen Bond (und auch schon bei den letzten) hat man klar den Eindruck, dass genau das passiert. Die Bier-Szene ist allerdings noch die harmloseste und passt meiner Meinung nach auch an diese Stelle. Dann soll Heineken ruhig dafür zahlen, dass ihr Etikett auf der Flasche ist anstatt Budweiser oder sonst etwas. Ärgerlicher ist da schon wenn ganze Szenen eingefügt werden nur um ein Auto gut aussehen zu lassen, wie es bei Casino Royal eindeutig getan wurde (Ford Mondeo), oder die Tatsache, dass auf dem Parkplatz nur Autos standen die zum damaligen Zeitpunkt zum Ford Konzern gehörten (Lincoln, Ford, Land Rover, Jaguar). Bei Skyfall hat man auch ab und zu das Gefühl, dass Szenen aus Werbegründen umgestaltet wurden (wie z.B. die Omega Sequenz am Anfang) und das hinterlässt natürlich einen schalen Geschmack. Alles in allem war es aber nicht so penetrant oder aufgesetzt wie in manch anderen Filmen.

  • 01.11.2012, 21:34 UhrBruno_Gmunder

    Gehört Land Rover nicht inzwischen einem indischen Investor?

  • 01.11.2012, 21:47 Uhrhanwufu

    Das Heineken Bier hat doch super in die Lebenskrise von James Bond gepasst. Beim Totsaufen muss man sich reinkippen was gerade da ist ;)

    Ich fand der Film außerdem nicht so schlimm, wie es die Kritiken so sagten. Es wurde offenbahrt woher 007 eigentlich kommt. Die Protagonisten wurden in den Vordergrund geschoben, weil es halt auch viele Personalwechsel gab, z.B. der neue Q, die neue M und die neue Moneypenny. Nur der Bösewicht war wie immer, und zwar richtig gut, richtig psycho.

  • 01.11.2012, 22:12 Uhrwarwohlnix

    In dem Film gibt es kaum Szenen, in der Bond oder jemand anders in der Szene nicht säuft. Was ist das für ein merkwürdiger Film, in dem die Protagonisten sich nicht nen Milchglas voller Whisky reinpfeift oder gleich die Flasche leert?!

    Zudem ist der Bond kein Bond mehr. Technische Spielereien von Q? Nö. Britischer Humor? Nö. (den einzigen "lustigen" Spruch bringt ein Scottischer Waldhüter...) Das Bondgirl stirbt in der Mitte des Films, wohl weil man damit nichts mehr anfangen kann. M wird am Ende durch einen Mann ersetzt.

    Damit ist Bond da angekommen, wo Bourne oder Mission Impossible bereits ist. Pures Actionkino. Nichts besonderes also.

    Schade drum.

    • 05.11.2012, 11:03 Uhrrudolfrunge

      sehr gut kommentiert, dem kann ich mich nur anschließen !

  • 01.11.2012, 23:26 UhrBolle

    Danke, warwohlnix, was passiert denn noch in dem Film? Dann brauch ich ihn nicht mehr sehen. So ein...

  • 02.11.2012, 18:29 Uhrleser

    Abgesehen davon, dass der Artikel ansehnlich geschrieben ist: Bond ist kein Vorreiter des Productplacements, Opportunist, der er ist, schwimmt er lediglich auf einer ganz neuen Idee: Man könnte Werbung auch in Spielfilme einbinden.
    Johannes Mario Simmel, weißgott kein schlechter Schreiber, hatte sich in seinen Romanen mit Markennamen ebenso befaßt wie es Hedwig Courths-Mahler auch getan hatte.
    Werbung gibt es seit es Mann und Frau gibt. Daher vielleiht auch die Gefühlsseligkeit von Werbeunternehmen, die für einen Pitch sogar ihre Großmütter verkaufen sollen, wie das Branchenorgan Werben und Verkaufen nicht müde wird anzustimmen.

    Indes: Der Weg vom Kinosessel oder Fernsehsessel zum POS ist weit. Apple hat das gelöst: der Weg kann nicht weit genug sein - so eigenartig er auch beschritten werden mag.

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