
DüsseldorfTheo Boone ist John Grishams coolste Figur. Der 13-Jährige ist genauso wenig eine perfekte Figur wie all die anderen erwachsenen Helden in den Büchern des Amerikaners. John Boone ist ein weitgehend normaler Junge mit normalen Freunden. Er schaut gern Basketball und Football.
Da Theo unter Asthma leidet, spielt er selbst allerdings lieber Golf als eine anstrengende Mannschaftssportart. Das passt zu seinen Eltern, denn die sind beide Anwälte. Er im Immobilien-Sektor, sie für Scheidungen. Kein Wunder also, dass Theo gern der Polizei auf die Finger schaut – oder eben selbst ins Geschehen eingreift.
So ist es auch im gerade erschienen zweiten Roman der Reihe „Theo Boone und das verschwundene Mädchen“. Dieses Mal kann Theo gar nicht anders, als auf eigene Faust zu ermitteln. Denn es geht um seine gute Freundin April.
Sie ist verschwunden und alle vermuten dahinter eine Entführung. Theo hatte mit ihr kurz vorher noch Kontakt und weiß um ihr kaputtes Elternhaus mit allerlei furchtbaren Verwerfungen. Theo und seine Mitschüler helfen bei der Suche, wenn die Polizei das auch nicht gerade gutheißt.