Kultur + Literatur

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US-Schauspieler: „Quincy“-Darsteller Jack Klugman gestorben

Jack Klugman hat als Gerichtsmediziner Dr. Quincy und als schlampiger Sportreporter ein Millionenpublikum begeistert. Jetzt starb der US-Schauspieler im Alter von 90 Jahren in Kalifornien.

„Männerwirtschaft“, eine Fernsehadaption von Neil Simons „Ein verrücktes Paar“, brachte Klugman gleich zwei Emmy-Trophäen ein. Quelle: dapd
„Männerwirtschaft“, eine Fernsehadaption von Neil Simons „Ein verrücktes Paar“, brachte Klugman gleich zwei Emmy-Trophäen ein. Quelle: dapd

Los Angeles/New YorkUS-Schauspieler Jack Klugman, der als Gerichtsmediziner Dr. Quincy einen Fall nach den anderem löste, ist tot. Wie der US-Fernsehsender ABC unter Berufung auf den Anwalt des Schauspielers berichtete, starb Klugman am Montag in seinem Haus in Northridge in Kalifornien im Alter von 90 Jahren. Er sei friedlich an der Seite seiner Ehefrau Peggy entschlafen.

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Auch in der ZDF-Serie „Männerwirtschaft“ – in der Klugman als Oscar Madison den schlampigen, faulen Sportreporter spielte, der am liebsten zu Hause rumgammelt – hatte er viele Fans. Fünf Jahre lang fetzte sich Klugman in den siebziger Jahren mit seinem Kollegen Tony Randall, der den pingeligen Felix in der beliebten Komödie um eine skurrile Männerfreundschaft mimte.

Von einer Kehlkopfkrebs-Operation, bei der ein Teil seiner Stimmbänder entfernt wurde, hat sich der Schauspieler schnell wieder erholt. Nur seine durchdringende knurrige Stimme ist ein wenig schwächer und kratziger geworden.

In New York hatte Klugman Theater studiert und schon früh seine Liebe zum Broadway entdeckt. Neben der Bühne experimentierte er in den fünfziger Jahren mit den ersten Live-Fernsehdramen und drehte erst im Alter von 34 Jahren seinen ersten Film („Timetable“, 1956).

Es folgte der Filmklassiker „Die Zwölf Geschworenen“, mit dem er seinen Durchbruch hatte. Der Film „Days of Wine and Roses“ sowie Auftritte in Serien wie „Kimble auf der Flucht“ und „Rauchende Colts“ waren weitere Stationen.

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