Es muss hektisch zugegangen sein, als Monika Piel das Rundschreiben an ihre Belegschaft verfasste. Sie braucht nur drei Zeilen, um ihre Mitarbeiter zu informieren, dass sie nicht weiter Intendantin des Westdeutschen Rundfunks sein werde. Warum sie diesen Schritt geht, verlängerte sie doch erst vor einem Jahr ihren Vertrag bis 2019, lässt sie bislang offen. Die Medien spekulieren über eine mögliche Krankheit, doch wer weiß, Piel war schon immer für die Abschottung ihres Privatlebens bekannt. Nur eines ist klar: Der größte Sender innerhalb der ARD braucht eine neue Spitze, die – und auch das wird regelmäßig kritisiert – mit Großteil Gebührengeldern ordentlich entlohnt ist.