Kunstmarkt

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Zeitgenössische Kunst: Magnet für Galeristen und Sammler

Die Galerieszene in Düsseldorf ist klein, aber fein. Ständig kommen neu hinzu. Doch anders als in Berlin fallen sie auf und können junge Kunst auch verkaufen. Düsseldorf zieht Künstler, neue Galeristen und Sammler an.

Der Galerienzuzug hält in Düsseldorf an. Quelle: picture-alliance / dpa/dpawebdpa/ picture alliance
Der Galerienzuzug hält in Düsseldorf an. Quelle: picture-alliance / dpa/dpawebdpa/ picture alliance

DüsseldorfDie Akademie der Künste und ihre illustre Schar von Professoren wirkt magnetisch auf Künstler und Kunstvermittler. Der Galerienzuzug hält deswegen - und der rheinischen Kunstsammler wegen - unvermindert an. Hier zählt nicht Masse, sondern Klasse. Insofern beklatschten die Alteingesessenen die Eröffnung einer Dependance der aus Karlsruhe stammenden Galerie Kadel Willborn. In der Birkenstraße 3, unweit vom Wehrhahn, präsentiert sie nun mit Shannon Bool eine ihrer Künstlerinnen von Rang und Gewicht.

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Wie stets bei Kadel Willborn geht es um die Verbindung von Konzept-Kunst und Malerei beziehungsweise Skulptur. Bools überzeugende Medien sind schichtweise aufgetragene Collagen auf Seide über Spiegeln und komplex zusammengesetzte Fotogramme.

Florian Slotawa Spiel mit fremden Räumen

Florian Slotawa gibt vorhandenen Dingen vorübergehend eine neue Ordnung. Im Arp Museum Bahnhof Rolandseck arbeitet der Künstler mit drei verschiedenen Architekturen und der Fotografie.

In beidem bringt Bool popkulturelle Anspielungen mit klassischem Kulturgut zur Frage nach der Wirklichkeit von Wirklichkeit zusammen. Ihre transluzente Malerei aus Mänaden und Textilmustern der 1980er-Jahre liegen bei 12 000 Euro. Wandfüllende Fotogramme kosten 10 500 Euro (bis 23.2.). Im Büro hängt eine Reihe von Papierarbeiten von Benedikt Hipp, die ob des Themas, der Malweise und des Kolorits den Flaneur in Flingern neugierig stimmen auf mehr (1 800 Euro).

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Wie war die Kunstmarktbilanz im vergangenen Jahr und wie ist der Ausblick für 2013?

Nur ein paar Schritte entfernt, in der Ackerstraße 23, hat sich Philine Cremer Ende 2012 niedergelassen. Ihr Schwerpunkt liegt auf Gegenwartskunst aus Asien. Unter dem Titel "Beyond the Landscape" stellt die junge Galeristin dynamische Bilder von Daecheon Lee aus. Der junge Maler, der in Korea und Berlin studierte, malt keine realen Gebirgszüge, sondern kombiniert gestische Passagen mit narrativen Elementen zu inneren Bildern (4 500 bis 6 800 Euro; 1.2. bis 5.3.).

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