
New YorkLektion gelernt: Nachdem Alec Baldwin am Dienstag wegen eines Streits mit einer Stewardess einen Flieger verlassen musste, entschuldigte sich der Schauspieler am Donnerstag in einem Blogeintrag der „Huffington Post“ bei den Mitreisenden. Der Twitter-Account, mit dem der „30 Rock“-Star zuvor über seinen Rausschmiss berichtet hatte, war am Donnerstag aus bisher unbekannten Gründen nicht mehr aktiv.
„Zunächst möchte ich mich bei den anderen Passagieren entschuldigen, die an Bord des American-Airlines-Fluges waren. Es war nie meine Absicht, jemandem mit meinen „Problemen“ mit einer bestimmten Flugbegleiterin Unannehmlichkeiten zu bereiten“, schrieb Baldwin.
Für die Stewardess hatte der 53-Jährige allerdings keine versöhnlichen Worte übrig. „Ich denke, dass diese Frau beschlossen hatte, aus mir eine Art Exempel zu machen, während alle anderen in Ruhe gelassen wurden.“ Er habe aber zumindest eine „brauchbare“ Lektion gelernt: „Ich werde mein Telefon in Zukunft aus lassen, wenn die 1950er-Jahre-Sportlehrerin Dienst hat.“
Die Flugbegleiterin hatte Baldwin nach dessen Worten auf dem Flughafen von Los Angeles „zusammengestaucht“, weil er auf seinem Smartphone das „Scrabble“-ähnliche Spiel „Words with Friends“ gespielt hatte - so hatte sich Baldwin am Dienstag in einer Twitter-Mitteilung beschwert und kurz darauf die geparkte Maschine verlassen. Nicht einmal die Flucht zur Toilette hatte Baldwin geholfen.
Eine Ausnahme ist der Fall nicht: Immer wieder fliegen Prominente aus Flugzeugen, weil sie sich nicht so benehmen, wie es die Besatzung vorschreibt. Allerdings: Es trifft nicht nur Prominente. Und umstritten ist seit Jahren, wie sinnvoll viele Vorschriften sind.
Telefon ausmachen, anschnallen, Sitzlehne aufstellen und natürlich nicht rauchen. Das sind die Vorschriften, die jeder kennt - aber an die sich nicht jeder hält. Die Pop-Diva Whitney Houston wäre vor zwei Monaten
fast aus einem Flugzeug geflogen, weil sie sich partout nicht anschnallen wollte.