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Australische Airlines: Keine Fettsteuer für den Flug

Die Idee klingt nach Ryanair-Chef O'Leary, tatsächlich wird eine „Fettsteuer" für übergewichtige Kunden von Fluggesellschaften diskutiert. Doch australische Airlines haben sich jetzt von solchen Plänen distanziert.

Quantas will dicke Passagiere nicht zusätzlich zur Kasse bitten. Quelle: AP
Quantas will dicke Passagiere nicht zusätzlich zur Kasse bitten. Quelle: AP

SydneyMehrere australische Fluggesellschaften haben die Idee verworfen, zusätzliche Kosten für übergewichtige Passagiere einzuführen. Qantas habe derzeit keine entsprechenden Pläne, sagte eine Sprecherin der Airline am Donnerstag.

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Zuvor hatte der ehemalige Qantas-Verantwortliche Tony Webber dem Rundfunksender ABC gesagt, angesichts der hohen Treibstoffkosten müsse bedacht werden, dass ein Flugzeug mehr Benzin verbrauche, wenn die Passagiere übergewichtig seien.

Webber schlug eine „Fettsteuer" von fünf bis zehn Dollar für die Strecke zwischen Sydney und London vor. Als Beispiel führte er Indonesien an, wo die Passagiere beim Einchecken gemeinsam mit ihrem Gepäck gewogen würden.

Neben Qantas wiesen auch Virgin und Tiger Airways die Überlegungen zu einer „Fettsteuer" zurück. Übergewichtige Passagiere sind seit längerem ein Thema in der Luftfahrt.

Manche Fluggesellschaften berechnen zwei Sitzplätze, wenn ein Passagier so dick ist, dass die Armlehnen nicht mehr heruntergeklappt werden können.

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Die irische Billigairline Ryanair hatte bereits 2009 öffentlich gemacht, dass sie plane, „sehr umfangreichen" Passagieren eine Extragebühr abzufordern, einerseits als Einnahmequelle, andererseits als Anreiz zum Abnehmen.

In einer Umfrage unter 16.000 Passagieren hatte die Fluggesellschaft sogar schon ermittelt, nach welchen Kriterien - Gewicht, Spitzplatzwahl, Körperumfang oder Body Mass-Index - dabei vorgegangen werden sollte. Doch schon kurz darauf verwarf Ryanair die Idee, weil eine sinnvolle Umsetzung vor dem Hintergrund von Web-Check-In und Bodenzeiten von 25 Minuten nicht möglich sei.

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