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Dress for Success: 2011 – zum Wegschmeißen!

Befreien Sie sich im neuen Jahr von Ballast. Höchste Zeit für Modemülltrennung im Kleiderschrank. Zu spät? Das Erfolg versprechende Jahr des Drachen beginnt erst am 23. Januar. Machen Sie es wie die Chinesen: Leisten Sie sich dafür ’nen nagelneuen Dress for Success.

Was nicht mehr angezogen wird, gehört entsorgt. Quelle: picture-alliance
Was nicht mehr angezogen wird, gehört entsorgt. Quelle: picture-alliance

Das kennen wir: Der Kleiderschrank ist voll, doch man, besser noch frau, hat nichts anzuziehen. Misten Sie ihn aus! Der Jahreswechsel ist ein guter Zeitpunkt. Doch mit alten Klamotten ist es wie mit lieben Gewohnheiten, man trennt sich nur schwer von ihnen. Alte Chinesen-Weisheit: Der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.

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Dann mal los: Der abgeschabte Wildledermantel, mit dem man schon durch dick und dünn gegangen ist? Der bleibt? - Nicht! Das Wickelkleid, zuletzt getragen bei einem romantischen Rendevouz!? Eine Reliquie! Wieso? Der Kerl ist doch auch nicht mehr da. Der Skipullover im Hansi-Hinterseer-Look? Es wird zwar kälter, aber er nicht schöner. Die Cowboy-Boots mit den schief gelaufenen Absätzen? Könnte man vielleicht noch mal zum Schuster bringen. Wird wahrscheinlich teurer als neue Treter im WSV.

Überlisten Sie sich selbst. Fangen Sie klein an, bei den Singles unter ihren Socken. Nie werden Sie den verloren gegangenen zweiten finden, noch das Loch an der Ferse stopfen. Also: Weg damit! Dasselbe gilt für ausgeleierte und/oder verbleichte T-Shirts, verwaschene Sport-Klamotten, den Marine-Blazer mit den Goldknöpfen, die karierte kratzige Jacke, den Stalingrad-Wintermantel vom Trödelmarkt. Ja, auch für die Schimanski-Jacke!

Kommen Sie mir jetzt nicht damit, das würde alles mal wieder modern, wenn Mann nur lange genug wartet oder ein paar Kilo abspeckt. Merke: An Gewicht verlieren höchstens solche Ausreden. Und mal ehrlich: Das meiste zum Wegschmeißen war nie wirklich modern. Ok, es gibt Ausnahmen. Das sind dann aber Klassiker, wie dieser leicht taillierte nachtblaue Armani-Blazer, dem man mit einer dezent-rosa Krawatte zu einem gelungenem Comeback verhelfen könnte. Der Burberry darf natürlich auch bleiben. Vielleicht auch der Retro-Adidas-Anzug. Der hat schon wieder was …

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