Dress for Success

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Dress for Success: Die Mode-Hits der Pop-Stars

Was tun Pop-Stars nicht alles, um nicht aus der Mode zu kommen? Victoria Beckham ist längst Stil-Ikone, Robbie Williams widmet seine Kollektion dem Opa und Jennifer Lopez entwirft für eine Kaufhauskette.

Auch Mode liegt ihr: Jennifer Lopez hatte eine eigene Marke - aber die floppte. Quelle: dapd
Auch Mode liegt ihr: Jennifer Lopez hatte eine eigene Marke - aber die floppte. Quelle: dapd

Düsseldorf„Take the Crown“ heißt sein neues Album. Doch Pop-Star Robbie Williams will nicht nur musikalisch seine Karriere noch mal krönen, sondern auch modisch eine Marke sein. Sein eigenes Label hat er zwar nach seinem Großvater Farrell benannt. Doch noch lieber als mit Opa Jack vergleicht er sich mit Karl dem Großen, wenn er sich selbst als „Lagerfeld von Stoke-on-Trent“ tituliert, quasi als lokale Größe seines Geburtsorts. Dabei habe er einen Riesenrespekt vor dem bizarren Zar der Modewelt, der ihm vorkomme wie ein Bösewicht aus einem Disney-Film. Kann dem egal sein, der braucht ohnehin keine Krone, dem reicht sein Zöpfchen. Und seine Kreativität, mit der er – wenn’s sein muss – ein Dutzend Kollektionen pro Saison zaubert.

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Pop-Stars brauchen einen Creative Director an der Seite. Meist einen, der (noch) keinen Namen hat. Den bringen sie ja mit. Robbie Williams soll erst bei seiner dritten Kollektion britisch-cooler Männermode selbst Hand angelegt haben. Von Farrell Clothing gibt’s inzwischen alles, was Mann so braucht: Anzüge, Mäntel, Jacken, Jeans und T-Shirts. Zu haben bei ausgewählten britischen Adressen und online in shops wie very.co.uk und shopdirect.

"Take the crown" - nach diesem Titel greift Robbie Williams auch als Modemacher. Quelle: dapd
"Take the crown" - nach diesem Titel greift Robbie Williams auch als Modemacher. Quelle: dapd

Die Nummer mit dem Opa, die wohl traditionelle Werte vorgaukeln soll, hat Robbie sich wahrscheinlich bei Justin Timberlake abgeguckt. Der gründete bereits 2006 mit seinem Freund Trace Ayala das Label William Rast, benannt nach den Großvätern der beiden. So sieht die Mode denn auch aus: im Western wenig Neues. Verkauft sich offensichtlich trotzdem. Erfolgreich ist auch der Leadsänger Bono von U2, der mit seiner Frau Ali Hewson das Label Edun betreibt (rückwärts gelesen: nude = nackt).

Bereits vor zwölf Jahren gründete Rapp-Star Puff Daddy unter seinem Namen Sean John eine Modemarke, die eigentlich so aussah, wie er sang: Hip und lässig bis schlabberig. Bekannter wurde die Marke allerdings erst, als das Kaufhaus „Macys“ sie stoppte, weil in einigen Jacken das Fell von Marderhunden verarbeitet war. Futter für PR.

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