_

Dress for Success: In Japan die richtige Biege machen

In Japan ist es eine regelrechte Kunst, sich zu verbeugen, ohne sich zu verbiegen. Am besten gelingt das mit einem Schuss Stretch im teuren Anzug – und immer mit frischen Socken an den Füßen.

Ein Kommentar von Modeexpertin Inge Hufschlag. Quelle: Alexander Basta
Ein Kommentar von Modeexpertin Inge Hufschlag. Quelle: Alexander Basta

DüsseldorfDüsseldorfs Oberbürgermeister Dirk Elbers fällt in jedem Fall auf in Japan, wo er gerade gemeinsam mit dem dem Messechef der NRW-Metropole, Werner Dornscheidt auf Tour ist um der dortigen Messe Makuhari (Tokyo Auto Salon, Motor- und Manga-Shows) ihre Unterstützung anzubieten. Elbers ist 1,97 Meter groß. Dafür kann er nix. Das ist eben seine Größe. Und er wird sich in Japan sicher brav verbeugt haben, ohne sich zu verbiegen.

Anzeige

Um in Nippon Format zu beweisen, bedarf es jedoch noch anderer Qualitäten. Die Dress Codes sind streng. Auf den von seinem Pressebüro übermittelten Fotos trägt der OB korrekt Anzug, Hemd und einen roten Schlips. Das ist schon mal gut. Denn ohne ging gar nicht. Wer in Japan keine Krawatte trägt, kann kein Kaufmann sein, geschweige denn etwas Besseres. Rot ist auch ok. Eine positive, Glück verheißende Farbe. Ebenso wie Gelb, Gold, Silber und: Pink. (Wenn Sie auf  Ihrer Business-Route durch Asien allerdings noch einen Termin in Bangkok haben, lassen sie die goldgelben Teile lieber im Koffer, diese Farbe ist allein dem Königshaus vorbehalten. Und mit dem sollte man keine Scherze machen. Das ist dort strafbar.)

Doch zurück nach Nippon. Am besten wählen Sie für Ihre Reise leichte, knitterfreie Anzüge aus hochwertigen Fasern. Die Asiaten legen viel Wert auf Qualität. Und auf Marken. Sie wissen genau, wie das A von Armani, das G von Gucci  oder das H von Hermes als Label aussieht und rechnen den Wert des Trägers hoch. Die Farbe des Outfits sollte gedeckt sein. Am besten wählen sie einen Zwischenton, um jeder etwaigen Symbolik zu entgehen. Schwarz, weiß und Grau werden nämlich mit Tod assoziiert, und selbst der europäische gute Basis-Businness-Ton Blau ist in Asien negativ besetzt (ausgenommen Singapur).

  • 12.09.2011, 08:21 UhrAnonymer Benutzer: Toomasu

    Haarsträubend! Warum wird Deutschen der Umgang mit Japanern immer dermaßen unmöglich gemacht, indem man so tut, als könne ein Japaner nicht zwischen zu erwartendem Benimm und ausgefeilten japanische Gepflogenheiten unterscheiden. Wände aus "Reispapier" sind hier ebenso wenig die Regel wie ein Gegenüber, dass nichts Besseres zu tun hat, als Sie als "Nichtkenner" japanischer Sitten zu entlarven. Allerdings: Es ist nicht damit getan, Socken und Strümpfe in reichlicher Anzahl mitzuführen, regelmäßige Körperpflege (die nicht mit dickem Auftragen von Duftwässern verwechselt werden darf) ist viel wichtiger.

  • 11.09.2011, 11:06 Uhrkonsyltacii

    English:

    Why did not you notice the most important thing?
    Dangerous object - the atomic power station "Fukushima-1" (in Japanese - 福岛 第一 原子 力 発 电 所) - was built in the wrong place.
    Possible consequences of the nuclear power plant construction in this area could have been foreseen before the construction of a nuclear power plant "Fukushima-1".
    NPP "Fukushima-1" is located on the outer side of the island of Honshu. Outer side of the island of Honshu is more susceptible to the threat of earthquakes and tsunamis, than the inner side of the island, which is directed towards the mainland. Furthermore, among the 6852 islands the Japanese archipelago is a place that is more safer for the construction of such dangerous objects. Prior to the accident at the nuclear power plant "Fukushima-1" 54 nuclear reactors in Japan generated up to 30% of the country's electricity. Now in Japan works about 12 nuclear reactors of the existing 54.
    In addition, Japan may have a variant of the supply of electricity without the risk of global catastrophe and more environmentally acceptable. Because the earthquake and tsunami in Japan can be repeated.
    What thinks about this occasion the Japanese government?

  • 11.09.2011, 11:06 Uhrkonsyltacii

    En français:
    Chers!
    Pourquoi avez-vous pas remarqué la chose la plus importante?
    Objet dangereux - la centrale nucléaire "Fukushima-1" (en japonais -福岛 第一 原子 力 発 电 所) - a été construit au mauvais endroit.
    Les conséquences possibles de la construction centrale atomique dans ce domaine pourrait avoir été prévue avant la construction d'une centrale nucléaire "Fukushima-1".
    La centrale nucléaire "Fukushima-1" est situé sur le côté extérieur de l'île de Honshu (Honshū). Côté extérieur de l'île de Honshu (Honshū) est plus sensible à la menace de tremblements de terre et les tsunamis, que le côté intérieur de l'île, qui se penche sur le continent. Par ailleurs, parmi les 6852 îles de l'archipel japonais est un lieu qui est le plus sûr pour la construction ces objets dangereux. Avant l'accident dans une centrale nucléaire "Fukushima-1" 54 réacteurs nucléaires au Japon généré jusqu'à 30% de l'électricité du pays. Au Japon à ce moment produire de l'énergie environ 12 réacteurs nucléaires parmi 54.
    En outre, il s'agit d'un projet fourniture d'électricité au Japon sans le risque d'une catastrophe mondiale et plus écologique. Parce que le séisme et le tsunami au Japon peut être répété. Comme le gouvernement japonais envisage de résoudre le problème?

  • Die aktuellen Top-Themen
Wave-Gotik-Treffen: Die „Schwarze Szene“ besetzt Leipzig

Die „Schwarze Szene“ besetzt Leipzig

Auch dieses Jahr ist Leipzig wieder das Zentrum düsterer Gestalten. Zum 21. Wave-Gotik-Treffen erwarten die Veranstalter 200.000 Besucher. Bei dem Festival stehen nicht die Musik, sondern die Kostüme im Mittelpunkt.

„Europas Schande“: Grass dichtet diesmal zu Griechenland

Grass dichtet diesmal zu Griechenland

Nach dem umstrittenen Gedicht zum Verhältnis von Israel und Iran hat Nobelpreisträger Günter Grass sich zu einem aktuellen Thema geäußert. „Europas Schande“ heißt das Werk, in dem er Griechenland Beistand leistet.

Trotz Hypes: Die „Gunter Sachs Collection“ feiert den Triumph

Die „Gunter Sachs Collection“ feiert den Triumph

Die Sammlung des einstigen Lebemanns hat die Erwartungen deutlich übertroffen. Die Sotheby’s-Auktion war ein Triumph von Hype und Nostalgie über die Regeln des Kunstmarktes. Das Beste behalten die Erben aber für sich.

  • Video

Panorama Truppen in Somalia erobern weitere Stadt

Truppen der Afrikanischen Union und somalische Soldaten haben Kämpfer der radikal-islamischen Al Shabaab-Miliz aus der Stadt Afgoye vertrieben.

  • Business Wetter
  • Erwischt ...
Erwischt...: Erwischt...

Martin Blessing, Commerzbank-Chef

...bei den kleinen und großen Lügen: "Und nicht zuletzt wird aus heutiger Sicht auch die Wiederaufnahme der Dividendenzahlung bereits für das Geschäftsjahr 2012 möglich."