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Mäntel-Trends: Mit dem Kurztrench ins Büro

Trenchcoat, Blouson oder Fieldjacket: Die Auswahl an Jacken und Mänteln ist momentan so groß wie nie. Doch nicht alle Modelle eignen sich fürs Büro. Mit einem Kurztrench liegt man immer richtig.

Der britische Musiker und Entertainer Robbie Williams in Berlin bei der Präsentation seiner Herren-Moden-Kollektion Farrell im KadeWe. Quelle: dpa
Der britische Musiker und Entertainer Robbie Williams in Berlin bei der Präsentation seiner Herren-Moden-Kollektion Farrell im KadeWe. Quelle: dpa

Von dem Modediktat, dass Anzug und Jacke im gleichen Farbton gehalten sein müssen, können sich Männer in dieser Saison verabschieden. Eine moderne Kombination aus einem braunen oder grauen Anzug und einer farbigen Jacke entspricht nicht nur dem aktuellen Zeitgeschmack, sondern zeugt auch von Stilsicherheit. „Die Schnitte sind praktisch, gerade im Übergang der Jahreszeiten sollte das Sakko noch unter einer Jacke oder einem Mantel zu tragen sein“, weiß Volkmar Tandler, Category Management Fashion bei den Luxuskaufhäusern KaDeWe, Alsterhaus und Oberpollinger.

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Im Businessbereich dominieren neben den Klassikerfarben Beige, Schwarz und Grau auch aktuelle Nuancen wie Rot, Royalblau oder Hellblau. Bei den Materialien setzen sich immer stärker Naturstoffe durch.

Ein Trend geht in diesem Frühjahr zu sommerlichen Steppmodellen. „Aktuell sind leichte Daunenfütterungen der Renner. Der modisch informierte Mann zieht schon einmal eine Lightdaunenweste über sein Sakko“, so Tandler. Für den klassischen Büroalltag eignen sie sich jedoch nur bedingt. Hier sind klassische Modelle wie Blousons oder Trenchcoats aus hochwertigen Materialien wie Gabardine, Popeline und Twill gefragt. Bei legeren Modellen kommt oft Nylon oder Leder zum Einsatz.

Outerwear Langer Trenchcoat oder kurzer Blouson?

  • Outerwear: Langer Trenchcoat oder kurzer Blouson?
  • Outerwear: Langer Trenchcoat oder kurzer Blouson?
  • Outerwear: Langer Trenchcoat oder kurzer Blouson?
  • Outerwear: Langer Trenchcoat oder kurzer Blouson?

Zu den Evergreens gehört der Kurztrench. „In Schwarz oder Marine und leicht antailliert kann man nichts falsch machen. Auch eine sportliche Jacke wie ein Fieldjacket ist in den meisten Fällen eine gute Wahl“, weiß Tandler. Für einen stressigen Businessalltag eignen sich laut Jörg Steinbrück, Produktmanager für den Bereich Jacken bei der Modemarke Bugatti, besonders Modelle aus funktionellen, wasserabweisenden Hightech-Materialien, die knitterresistent und platzsparend verpackt werden können.

Ob man sich für einen langen Trenchcoat oder kurzen Blouson entscheidet, hängt nicht nur von der Körpergröße, sondern auch dem persönlichen Stilempfinden ab. „Die Tragegelegenheit bestimmt maßgeblich die Länge des Kleidungsstücks - je freizeitorientierter, desto kürzer”, weiß Steinbrück.

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Beim Kauf sollte man laut Experten auf eine gute Passform, hochwertige Verarbeitung, funktionelle Ausstattung und natürlich den Wohlfühlcharakter achten. Vor allem im Bereich Funktionalität wurden in den vergangenen Jahren etliche Fortschritte gemacht. Spezielle Taschen und Kabelführungen für Handys und MP3-Player werden von vielen Marken verstärkt verarbeitet.

Wie viel man in eine Jacke oder einen Mantel investiert, hängt laut Steinbrück einerseits von den finanziellen Möglichkeiten, andererseits vom Anspruch an Bekleidung in Bezug auf Zeitgeist und Qualität ab. „Aufgrund der großen Angebotsvielfalt in den verschiedenen Preislagen entscheidet letztendlich das Fingerspitzengefühl des Kunden, das für ihn optimale Preis-/Leistungsverhältnis herauszufinden.”

  • 14.03.2013, 16:30 UhrKleiderschrank

    Diese als "Kurztrench" sind schon rein optisch das Letzte und hinsichtlich der Funktionalität fragwürdig. Seid mindestens zwei Jahren gibt es bei den Herrenausstattern keine klassischen Trench Coats mehr, sondern leider nur noch diese lächerlichen "Furzfänger". Kein Ende abzusehen... :-(

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