Eine der ersten Amtshandlungen soll die Verpflichtung eines Korrespondenten für China sein, sagte Perrotti-Brown. Dass Parker offen ist für neue Anbaugebiete, zeigte er von Beginn an, als er kalifornische Weine bewertete und viele der in homöopathischen Dosen produzierten Weine, wie zum Beispiel den Screaming Eagle, auf eine Stufe mit Weinen aus Gütern wie Chateau Petrus oder Lafite stellte. Diese blicken auf eine jahrhundertelange Tradition zurück. Der erste Jahrgang des Screaming Eagle hingegen stammt aus der Lese von 1992.
Damit ebnet Parker den Weg für die Käufer, ihr Investment zu rekapitalisieren. Bislang erscheint der Newsletter ohne Werbung, künftig soll branchenfremde Werbung erscheinen – wenn auch nicht mehr auf Papier. Denn den Druck will Parker über kurz oder lang aufgeben.
Wie wertstabil die Weine bleiben, die dank der Höchstwertung von Parker durch die Decke schießen, muss die Zeit zeigen. Wie viel die Einschätzungen des Newsletters ohne ihre Supernase wert sind, entscheidet am Ende der Markt. Wer mit einem Keller voll französischer Spitzenweine jedoch hoffte, in den kommenden Jahrzehnten sowohl eine gute Flasche zu haben als gleichzeitig auch noch an der Wertsteigerung zu verdienen, mag Zweifel bekommen, ob bei einer Inflation hoher Bewertungen die Preise auch weiterhin steigen.

Unglaublich dass man mit sowas überhaupt Geld verdienen kann. Andere mühen sich mit harter Arbeit ab und kommen zu nichts, während wieder andere als Gastrokritiker oder Weinverkoster Millionen Dollars und Euros scheffeln, während woanders Menschen verhungern und verdursten.
Diese Welt ist wirklich eine geschlossene Anstalt mit lauter untherapierbaren Psychopathen/innen, aus der es nur durch den Tod ein Entkommen gibt, welcher wiederum das Leben in der Anstalt kostet!

Parker als Ratgeber für guten Wein zu nutzen hat mir noch nie geholfen.Bei dessen Weinbeurteilung ist doch auch ein gutes Stück Eigenutz vorhanden,denn umsonst hat dieser Herr noch nichts gemacht :-)Ich verlasse mich auf meinen Geschmack und bin bisher immer gut gefahren.

Bei Wein ist es doch so einfach: ich trinke was mir schmeckt. Egal ob der Wein Punkte oder sonstige Auszeichnungen hat. Damit fahre ich seit Jahren sehr gut. Und bezahle nicht mehr, als der Geschmack wirklich wert ist. Nur Menschen ohne eigenen Geschmack oder mit krankhaft-unterentwickeltem Selbstbewusstsein kaufen Wein nach Punkten.
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