12 Stunden in Bangkok
Die Stadt der Engel

Bangkok ist eine der heißesten Städte der Welt: Das gilt fürs Klima ebenso wie für die Küche und Attraktivität der Bewohnerinnen. Thailänder bezeichnen Bangkok voller religiöser Stätten als „Krung Thep“, Stadt der Engel.
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BangkokDie Hauptstadt Thailands trägt ihren Namen nicht nur zu Recht, sondern mit Würde. Stolz werden die kulturellen Schätze gepflegt und gezeigt, die besonders wertvollen Relikte akzentuiert. Bangkok ist deshalb ein echtes Mekka für den, der substantielle Kulturerinnerung liebt und sie in aufregenden, ungezügelten Metropolen sucht.

Wenn Sie zu diesen neugierigen Menschen gehören, sollten Sie sich unbedingt auf diesen Höhenflug inklusive einem Besuch der Wolke Sieben begeben. Doch seien Sie sich bewusst, dass dieser Besuch nur von kurzer Dauer ist.

Denn oft reißt der glorreiche Himmel auf und lässt Sie von ganz oben auf harten, schmutzigen Boden herabfallen. Bangkok ist nämlich weiß Gott keine Stadt, die Sie auf Wattebäuschchen bettet und dazu einen kühlen Cocktail serviert. Jedenfalls nicht immer.

Mit einer heißen Brühe dürfen Sie aber jederzeit rechnen. Bangkok ist nämlich sehr heiß. Tropisch heiß laut Klimatabellen, optisch heiß nach Meinungen seiner Kenner. Und die meinen die markante Attraktivität, die auf die Stadt zweifellos zutrifft. „Heiß“ sind die Frauen, ihre Outfits, das Nachtleben, die vielen verschiedenen Locations.

Und würde man Kunst und Kultur umgangssprachlich ebenfalls als „heiß“ bezeichnen, wären sie es auch. Nennen wir sie in dem Zusammenhang rücksichtsvoll „schön“ und zollen ihnen damit den nötigen Respekt. Doch das wird nicht reichen. Respekt ist in Thailand eine wichtige Prämisse, da Gottheiten nach wie vor prominenter sind, als nationale Fernsehstars. Und die verdienen einen adäquaten Umgang, auch seitens fremder Besucher.

Die über 400 Wats (buddhistische Tempel) der Stadt sollten deshalb nicht ohne großzügige Körperbedeckungen betreten werden – mit Ausnahme der Schuhe. Die müssen draußen bleiben. Am besten auch ohne Kamerablitz, da die göttlichen Abbilder, sofern sie sich in den sakralen Räumen befinden, nicht gestört werden dürfen.

Am Abend können Sie ihn dann wieder anmachen. Denn Bangkok kennt nach Sonnenuntergang keine Tabus. Es ist, als ob man im Dunkeln die explosiven Exzesse nachholen würde, die sonst am Tage von den Göttern überwacht würden. Doch nachts schlafen sie -  Sie allerdings hoffentlich nicht.

Kommentare zu " 12 Stunden in Bangkok: Die Stadt der Engel"

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  • Wer mehr und regelmässiger über Thailand informiert werden will, schaut am besten bei der Facebook Gruppe: Deutschsprachige Expats und Thailand Fans vorbei: https://www.facebook.com/groups/ThailandFans/ Viel Spass! ;-)

  • Ich fliege seit 10 Jahren 1 bis 2x für ein paar Tage nach Bangkok, bevor ich von dort aus an die thailandischen Strände oder nach Indonesian, Hongkong, Vietnam etc. weiterfliege.

    Der Bericht im HB hat in komprimmierter Form eigentlich alles wesentliche erwähnt, doch sei jeder gewarnt, der meint, Bankok sei ein leichtes Ziel.

    Die Stadt will erobert werden und man muss viel Geduld und Kondition mitbringen, um die Stadt wirklich lieben zu lernen.

    Es ist nicht nur die zwischen 13 und 17 Uhr geradezu unerträgliche schwüle Hitze, der man widerstehen lernen muss, sondern auch das laute Gedränge auf den Straßen und Märkten erfordern eine gute Kondition.

    Belohnt wird man mit unglaublichen Eindrücken für Augen, Nase und Mund.

    Nach 3 bis 4 Tagen sollte man jedoch die Stadt verlassen, um sich an ruhigeren Orten zu erholen und dann nach einiger Zeit unbedingt wieder zurückkehren.

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