380 000 Menschen ohne Strom
Wintereinbruch im US-Nordosten

Ein plötzlicher Wintereinbruch hat im Nordosten der USA zu massiven Stromausfällen geführt. Am stärksten betroffen war der Westen des Bundesstaates New York, wo der Schnee mitten im Oktober bis zu 60 Zentimeter Schnee hoch lag.

HB WASHINGTON/BUFFALO.Für vier Bezirke rief Gouverneur George Pataki am Freitag (Ortszeit) den Notstand aus. Nach seinen Angaben waren am Freitagnachmittag (Ortszeit) noch mehr als 380 000 Menschen ohne Strom, allein 75 000 davon in der 280 000-Einwohnerstadt Buffalo.

Durch den Schneesturm, den schlimmsten seit zehn Jahren in der Region, seien drei Menschen ums Leben gekommen, sagte der Gouverneur. Zwei Männer wurden bei Verkehrsunfällen auf Grund der Witterungsverhältnisse getötet, berichteten die Behörden. Ein Mann sei beim Schneeschaufeln von einem herabstürzender Ast erschlagen worden. In vielen Ortschaften waren Nationalgardisten im Einsatz, um beim Schneeräumen und bei der Auslieferung von Essen und Medikamenten für Ältere und Kranke zu helfen.

Der Schneesturm, begünstigt durch die warmen Temperaturen des Erie-Sees, war am Donnerstagabend aufgezogen und hatte die ganze Nacht über gewütet. Bäume knickten um, weil der schwere nasse Schnee auf das Herbstlaub fiel und damit das Gewicht noch größer wurde. Nach Behörden-Angaben wurden zahlreiche Häuser, Autos und Stromleitungen durch umfallende Bäume beschädigt.

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