Air-France-Maschine
Erste Air-France-Opfer identifiziert

Die brasilianischen Behörden haben drei Wochen nach dem Absturz der Air-France-Maschine mehrere Tote identifiziert. Laut Medienberichten handelt es sich dabei um zehn Brasilianer - darunter fünf Frauen - und einen Ausländer.

HB SAO PAULO. Drei Wochen nach dem Absturz der Air-France-Maschine im Atlantik haben Gerichtsmediziner die ersten elf von bislang 50 geborgenen Toten identifiziert. Dabei handelt es sich nach Angaben der Behörden in Pernambuco vom Sonntag um jeweils fünf Männer und Frauen aus Brasilien sowie um einen männlichen Passagier, dessen Nationalität zunächst noch nicht nicht bekanntgemacht wurde.

Die Familien der identifizierten Personen wurden ebenso unterrichtet wie im Fall des ausländischen Passagiers die Botschaft des betreffenden Landes. Die Identifizierung der im Atlantik geborgenen Leichen stützt sich auf DNA-Proben, Fingerabdrucke und Behandlungsdaten von Zahnärzten. Die Untersuchungen werden in Recife, der Hauptstadt des brasilianischen Staates Pernambuco, vorgenommen.

Der französische Airbus A330 stürzte am 31. Mai nach dem Start in Rio de Janeiro mit Ziel Paris vor der Nordostküste von Brasilien ins Meer. Dabei kamen alle 228 Menschen an Bord ums Leben, unter ihnen auch 28 Deutsche. Bei den Bergungsarbeiten an der Absturzstelle wird auch weiter nach der Black Box der Maschine gesucht, von der sich die französischen Ermittler Aufschluss zur Unglücksursache erhoffen.

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