Ansturm auf Eisdielen
Badewetter im April

Volle Straßencafés, Andrang an den Badeseen und ausgelassene Grillpartys in Parks und Gärten: Das Hoch Peggy hat mit Temperaturen von bis zu 30 Grad an diesem Wochenende den meisten Regionen Deutschlands einen Hochsommer mitten im April beschert.

HB NÜRNBERG/BERLIN/FRANKFURT/. Selbst am gewöhnlich kühleren Alpenrand sei es derzeit mit Spitzenwerten von 22 bis 23 Grad für die Jahreszeit zu warm, berichtete der Meteorologe Roland Reiter vom Bochumer Wetterdienst Meteomedia am Samstag. „Dass gerade der als unbeständig geltende April so sonnig ausfällt, ist schon sehr ungewöhnlich“, sagte er. Wärmster Platz war Köln-Porz-Wahn in Nordrhein-Westfalen mit 30,6 Grad. Auch in Duisburg und Marl wurde die 30-Grad-Grenze geknackt.

Die Temperaturen in Deutschland haben am zweiten Aprilwochenende teilweise knapp 15 Grad über dem Durchschnitt gelegen. „Gewöhnlich werden zu dieser Jahreszeit tagsüber etwa 14 Grad gemessen“, sagte der Meteorologe Michael Beisenherz von Meteomedia. Für einen Monatsrekord reichten die hohen Temperaturen nicht, dieser liegt bei 32 Grad. So heiß war es in Deutschland am 23. April 1968 in Sachsen- Anhalt. Allerdings ist laut Meteomedia noch nie so früh im Jahr ein Hitzetag registriert worden.

In Scharen bevölkerten Sonnenhungrige am Samstag die Cafés und Bierlokale am Düsseldorfer und Kölner Rheinufer. Sonne satt auch in der Hauptstadt: Viele Menschen in Berlin nutzten das sommerliche Wetter am Samstag für einen Ausflug. Bei den Ausflugsdampfern auf der Spree herrschte reger Betrieb. Die Cafés in der Innenstadt waren bereits am Vormittag teilweise bis auf den letzten Platz belegt. In Brandenburg warteten die Biergärten und Eiscafés dagegen noch auf einen Ansturm der Gäste. „Die Leute sitzen in ihren Gärten und grillen oder liegen am Strand“, sagte die Inhaberin eines Eiscafés in Templin.

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