Anzugtrends
Gemustert durch den Mode-Herbst

Männer müssen diesen Herbst Mut zum Muster beweisen. Angesagt sind Anzüge in großflächigen Glenchecks oder auffälligen Hahnentritt-Dessins. Innovationen lassen sich bei Details und Materialen feststellen.
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Nach einem farbenfrohen Sommer wird die Anzugmode im Herbst und Winter ruhiger. Die Designer lassen ihrer Kreativität dafür bei den Dessins freien Lauf. Im Fokus stehen bewährte Bindungen wie Twill oder Gabardine, die durch technische Garnmischungen und Oberflächenbehandlungen eine neue Brillanz erhalten. Highlights der neuen Kollektionen sind großflächige Muster wie Fischgrat, Glencheck oder Hahnentritt aus voluminöser Wolle und Flanell.

„Der überwiegende Teil der Innovation in der aktuellen Anzugmode kommt über Details, die sich in der Schnittführung oder in der Stoffzusammensetzung widerspiegeln“, weiß Marco Tomasi, Creative Director bei Strellson. Dank neuer Technologien können Weber immer strapazierfähigere und dennoch leichte und feine Stoffe herstellen. So sind heutzutage Anzüge erhältlich, die nahezu knitterfrei sind, aber trotzdem zu 100 Prozent aus Naturmaterialien bestehen. Dies war vor einigen Jahren ohne Zusatz von Kunstfasern noch nicht möglich.

Bei den Silhouetten dominieren weiterhin körperbetonte Schnitte, wobei etwas hochgeschlossene Zwei- und Dreireiher gleichermaßen angesagt sind. „Insgesamt sind schmalere Revers, weiche Schultern und schmale Hosenformen gefragt”, weiß Clemens Wirschke jun. vom Modehaus Wirschke in Düsseldorf. „Die Sakkos dürfen auch im klassischen Bereich ein wenig kürzer sein.”
Eine wichtige Rolle spielen Retro-Details wie Ticket Pockets, Bundfalte und Hose mit Umschlag. Sie verbinden Tradition mit Moderne.

Zu den Basisfarben in der Anzugmode gehören Blau, Schwarz, Beige und Dunkelbraun. Ein Comeback feiern klassische Graunuancen in Kombination mit Dunkelgrün oder Oliv.

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