Behinderungen im Berufsverkehr
Massive Warnstreiks im Nahverkehr

Mit neuen Warnstreiks haben die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes am Freitagmorgen für erhebliche Behinderungen im Berufsverkehr gesorgt. Mancherorts sollen Busse und Bahnen sogar den ganzen Tag still stehen. In welchen Regionen die Ausfälle am größten sind.

HB BERLIN. Mit der Einbeziehung des Nahverkehrs haben die Warnstreiks im öffentlichen Dienst am Freitag einen neuen Höhepunkt erreicht. Ebenso wie in Frankfurt am Main blieben auch in vielen weiteren Städten und Kreisen Busse und Bahnen in den Depots.

Allein in Nordrhein-Westfalen hat die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi über 10 000 Mitglieder bei Nahverkehrsunternehmen in 30 Städten und Kreisen zu mehrstündigen oder ganztägigen Warnstreiks aufgerufen. In der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover sollen Busse und Bahnen den ganzen Tag stillstehen. Zudem sollen erneut Kindertagesstätten, Müllabfuhr, Stadt- und Kreisverwaltungen bestreikt werden.

Am Donnerstag hatten sich nach Verdi-Angaben 27 000 Bedienstete an den Aktionen beteiligt. Schwerpunkte am Donnerstag waren Kindertagesstätten.

Die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst werden am Montag in Potsdam fortgesetzt. Der Bezirksleiter von Verdi-Nord, Wolfgang Rose, drohte mit einem mehrmonatigem Streik, sollten die Arbeitgeber nicht auf die Forderung nach acht Prozent mehr Lohn und Gehalt eingehen. Die Gewerkschaften würden einen mehrmonatigen Streik problemlos durchstehen, sagte Rose der „Bild“-Zeitung vom Freitag. Das habe die Gewerkschaft mit dem 14 Wochen dauernden Ausstand vor zwei Jahren bewiesen.

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