Beteiligung an Belair
Air Berlin hebt künftig auch aus der Schweiz ab

Die internationale Expansion von Air Berlin kommt voran. Nach der kartellrechtlichen Genehmigung für die Übernahme des Düsseldorfer Ferienfliegers LTU ist jetzt auch der Weg für die Beteiligung an der Schweizer Fluggesellschaft Belair frei. Damit kann die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft interkontinentale Direktflüge auch aus der Schweiz anbieten.

tak DÜSSELDORF. Sowohl das deutsche Bundeskartellamt als auch die EU-Kommission verneinten am gestrigen Dienstag eine Anmeldepflicht für die Beteiligung Air Berlins an der Tochter des Handelskonzerns Migros. Air Berlin hält mit 49 Prozent künftig zwar nur die Minderheit, übernimmt aber die wirtschaftliche Führung von Belair.

Wie die Deutsche Lufthansa seit der Übernahme der Swiss im Jahr 2005, kann damit auch die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft interkontinentale Direktflüge aus der Schweiz anbieten, beispielsweise Zürich-New York. Bisher war dies aufgrund fehlender internationaler Verkehrsrechte nicht möglich. Belair ist mit drei Maschinen und 400 000 Passagieren nur eine kleine Charterfluggesellschaft. Die Beteiligung hat für Air Berlin deshalb eher strategische Bedeutung und muss erst entwickelt werden.

Die erst jüngst angelaufene Integration der LTU könnte Air Berlin schneller abschließen als erwartet. Eine Woche nach der Beilegung des Tarifstreits mit den Piloten einigte sich die LTU-Geschäftsführung am Montagabend auch mit den Flugbegleitern und der Gewerkschaft Verdi auf moderate Gehaltssteigerungen.

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