Bikinitrend "Back to the Sixties"
Wie frau sich kleidet, badet sie

Die Zeiten, wo ein Bikini noch für einen Skandal sorgen konnte, sind lange vorbei. Heute sind sie ein unbedingtes Muss für jeden Badetag. Die schönsten Modelle des Sommers in Bildern.
  • 0

Niemand hätte damit gerechnet, dass gerade ein französischer Maschinenbauingenieur die Bademode des 20. Jahrhunderts revolutionierten würde. Louis Réard präsentierte im Jahr 1946 erstmals an einem Showgirl in Paris ein Kleidungsstück, das nicht skandalöser hätte sein können: Ein Zweiteiler, der viel nackte Haut preisgab und nur das Nötigste bedeckte. Er wurde auf den Namen Bikini getauft.

Mit den anfänglichen Modellen der 1950er Jahre haben die heutigen Bikinis nichts mehr gemein, auch der allgemeine Unmut über die öffentliche Freizügigkeit der Frauen legte sich in den vergangenen Jahrzehnten schnell. Bikini-Fans wie Brigitte Bardot oder Marilyn Monroe avancierten den Zweiteiler zum dauerhaften Liebling der Frauen, der bis heute nicht an Reiz verloren hat.

Die Bikinis des Sommers werden stark vom Retro-Trend beeinflusst. In den Kollektionen trifft man vor allem auf Stücke, die stark an Modelle der 1960er Jahre erinnern und an Ursula Andress legendären “Dr No. Bikini” aus der gleichnamigen James Bond Verfilmung angelehnt wurden. Hochgeschnittene Höschen werden mit breiten Gürtel versehen und raffinierte Oberteile mit geformten Cups sorgen für genügend Halt. Aber auch die Romantik kommt nicht zu kurz und wird durch aufwendige Details wie Rüschen, Perlen, Volants und Schleifen an Ober- und Unterteil hervorgehoben.

Neben dem verspielten Look bleibt in diesem Sommer auch der sportive Stil ein wichtiges Thema. Lacoste setzt in seiner aktuellen Kollektion auf die klassische Triangel-Form und verwendet als einziges Detail farblich abgestimmte Kordeln. O’Neill geht noch einen Schritt weiter und entwickelte den sogenannten Superkini. Nanofront nennt sich das Material, das dank seiner Gewebeoberfläche am Körper haftet und nur minimal verrutschen soll.

Die amerikanische Marke Guess setzt hingegen auf verspielte Bikinis, die mit Fransen, Quasten und gewagten Leoprints daher kommen. An auffälligen Drucken kommt man auch bei Desigual nicht vorbei. Das spanische Modeunternehmen kombiniert in seinen Modellen geschwungene Streifenmuster mit grafischen Prints und bedient sich dabei an der gesamten Farbpalette.

Als verruchte Alternative zu Bikini und Badeanzug etablierte sich in den vergangenen Jahren der Monokini zum neuen It-Piece. Er hat seinen Ursprung in den 1960er Jahren und wurde damals zunächst ohne Oberteil getragen. Stark abgewandelt gehört er nun auch seit einigen Saisons zum Beachwear-Sortiment vieler Labels. Er gilt als luxuriösere Art des Bikinis, da er oft mit Unmengen Details wie Schnallen, Schmucksteinen oder Volants angeboten wird.

Quelle: styleranking.de

Kommentare zu " Bikinitrend "Back to the Sixties": Wie frau sich kleidet, badet sie"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%