Bis zu 43 Grad
Spanien stöhnt unter tropischer Hitze und Sahara-Sand

Im Süden Spaniens werden bis zu 43 Grad im Schatten gemessen. Auch nachts sind es immer noch 25 Grad. Von einer Hitzewelle wollen die Meteorologen aber nicht sprechen. Ungewöhnlich ist für sie allenfalls der Sahara-Sand in der Hauptstadt.

HB MADRID. Das Phänomen wiederhole sich alle drei bis vier Jahre im Juli, heißt es beim Wetteramt. „Spanien schmilzt in der Sonne“, meinte die Zeitung „El País“. Den Handel freut es. Der Absatz von Klimageräten sei sprunghaft gestiegen, meldet der Rundfunk. Die Apparate sind auch dafür verantwortlich, dass fast täglich ein neuer Rekord beim Stromverbrauch verzeichnet wird.

In Madrid benötigten die Menschen zumindest keine Sonnenbrille: Eine gelbfarbene Staubglocke legte sich über die Drei-Millionen- Metropole und verdunkelte den Himmel. Der Wind hat Sahara-Sand bis in die Hauptstadt getragen. Bürger mit Atemwegsbeschwerden und Allergiker sind wegen der hohen Luftverschmutzung aufgerufen, zu Hause zu bleiben. An die Autofahrer ging der Appell, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Doch auf den Straßen herrschte Stau wie eh und je.

Die Hitze und die extreme Trockenheit haben auch den Ausbruch von Waldbränden begünstigt. In Spanien kämpfte die Feuerwehr am Mittwoch nahe Lleida im Nordosten des Landes gegen die Flammen, in Portugal war sie bei Bragança ebenfalls im Nordosten im Einsatz.

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