Bread & Butter & Co.
Die Berliner Fashion Week zeigt Superlative

Modefieber in Berlin. Rund 100.000 Einkäufer, Journalisten und Modebegeisterte reisen in die Hauptstadt, um die Messen und Schauen zu besuchen. Handelsblatt Online hat mit den Machern gesprochen.
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BerlinInternationales Flair in Berlin: Zum Auftakt der 9. Mercedes-Benz Fashion Week Berlin kam Louis-Vuitton-Designer Marc Jacobs in die Hauptstadt und wurde gefeiert wie ein Popstar. Am ersten Tag der Modewoche begeisterten vor allem Lena Hoschek und Strenesse Blue mit ihren Schauen. 50 Schauen und Installationen stehen auf dem Veranstaltungsplan – so viele wie noch nie.

„Zusätzlich zum bereits bekannten Showbereich mit Catwalk gibt es zum ersten Mal das Studio, einen Präsentationsraum, in dem Designer ihrer Kreativität freien Lauf lassen können, ohne an eine klassische Catwalk-Show gebunden zu sein. Hier besteht die Möglichkeit, sich eine eigene Kulisse zu schaffen und seine Marke innovativ in Szene zu setzen. Die Fachbesucher können sich frei in den Installationen bewegen und somit sehr nah an die von den Models präsentierten Entwürfe herangehen, um sich noch genauer mit Materalien und anderen Details vertraut zu machen. Durch die bauliche Ergänzung kann auch die Anzahl der präsentierenden Label weiter wachsen“, sagt Maia Guarnaccia, Vice President des Veranstalters IMG Fashion Europe im Gespräch mit Handelsblatt Online.

Im Studio haben Journalisten und Einkäufer die Chance, die Kollektionen an Models auch anzufassen und die Materialen zu erleben – dafür gibt es bei den klassischen Laufsteg-Schauen den Show- und Überraschungseffekt. Highlights der Mercedes-Benz Fashionweek Berlin sind die Schauen von Hugo Boss, Escada Sport, Strenesse Blue und Lala Berlin. Auch eine Mainstream-Jeansmarke wie Diesel zeigt hier und gehört zum offiziellen Programm. Dazu präsentieren zahlreiche deutsche Nachwuchstalente ihre neuen Entwürfe.

"Wir erleben eine kontinuierliche Professionalisierung der lokalen Designer-Teams, das hat sich alles sehr gut entwickelt. Die Kollektionen sind hervorragend, die jungen Firmen machen inzwischen eine sehr gute Pressearbeit und kümmern sich adäquat um Produktion und Retail“, sagt Guarnaccia. „Unsere Veranstaltung wächst, erstmals haben wir zusätzlich zum Catwalk auch einen Präsentations-Raum für Designer, die ein neues Konzept ausprobieren möchten. Die Mercedes-Benz Fashion Week Berlin hat sich als Dach-Marke ausgezeichnet etabliert und steht für höchste, internationale Show-Qualität. Ich glaube wir konnten dazu beitragen, dass Mode in Deutschland ernster genommen wird. Bekleidung ist ein großer Wirtschaftsfaktor und die kreativen Entwürfe unserer Designer sind ein Kulturgut, genau wie Theater, Kunst oder Film. Hier setzt langsam ein Umdenken ein und das freut uns für die deutschen Modeschaffenden."

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