Bread & Butter & Co.
Die Berliner Fashion Week zeigt Superlative

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Innovative Konzepte kommen gut an

High Fashion Labels stellen auf der Messe Premium Exhibitions in Kreuzberg aus, die über 1000 Kollektionen präsentiert. Auch die Premium zählt zu einer der wichtigsten und größten Messen im Rahmen der Berliner Modewoche. Die Modemesse startete im Januar 2003 erstmals im stillgelegten U-Bahn-Tunnel unterhalb des Potsdamer Platzes. Nach den Highlights der Messe gefragt, antwortet Messechefin Anita Tillmann: „Wir zeigen ein hervorragendes Brandportfolio und mehr als 60 ausgesuchte Designer auf der Seek, die kontinuierlich wächst. Dazu kommt der Premium Young Designer Award, den wir an drei Gewinner in dieser Saison übergeben haben. Wir freuen uns sehr, mehr als 30 japanische Jungdesigner auf der Premium zu begrüßen. Im Rahmen des Projekts Tokyo goes Berlin stellen wir den Designern für ihre Kollektionspräsentation Fläche von circa 350 Quadratmetern zur Verfügung. Wir möchten auf die Katastrophe in Japan aufmerksam machen und auffordern, auch weiterhin Unterstützung zu leisten.“

Gerade Jung- und Nachwuchsdesigner stehen im Fokus der Berliner Veranstaltungen. Neben der Premium prämiert auch Ramazzotti eine Nachwuchsdesignerin: Sylvia Schimmel mit ihrem Label eccentro. Peek & Cloppenburg ehrt Alexandra Kiesel im Rahmen des Wettbewerbs „Designer for tomorrow“, der jüngste Designer Deutschlands Lennart Wronkowitz zeigt schon zum zweiten Mal mit einer eigenen Modenschau sein Können und im innovativen Konzept Show0711 stellen über 30 internationale Nachwuchsdesigner ihre Kollektionen vor, darunter Angelo van Mol aus Antwerpen mit neuartigen Herrenanzügen, Shenaaz Engineer aus Australien oder Label MOON Berlin mit einer Inszenierung von Licht und Elektronik in High Fashion Womenswear. Die Veranstaltung Show0711 richtet sich vor allem an die junge, kreative Szene – und das Event soll künftig weiter ausgebaut werden. „Nach dem großen Erfolg in dieser Saison sind wir hier schon mit zahlreichen Partnern im Gespräch für die Wintersaison“, sagt Veranstalter Christian Bruns.

Viel Engagement in der Nachwuchsförderung also, die dann spannende Designer wie etwa auch das In-Label Lala Berlin hervorbringt. Designerin Leyla Piedayesh steht nicht nur mit ihrem Namen zum Standort, sie sagt auch: „Wir zeigen in Berlin, weil es hier viel kreatives Potenzial, alles sehr entspannt ist und in der coolsten Stadt der Welt passiert.“ Das ist ein starkes Commitment. Ihre Show sehen sich prominente Gesichter Heike Makatsch, Hannah Herzsprung, Pheline Roggan, Anna Maria Mühe, Caroline Herfurth, Julia Malik, Alexandra Neldel oder Nadien Warmuth, an.
Berlin kann man von der Historie und der Fallhöhe der Designer-Namen nicht mit den Modewochen in Mailand, Paris oder New York vergleichen – dieser Vergleich, von zahlreichen Modekennern vorgenommen, hinkt. Aber es gibt kaum eine andere Stadt, die innerhalb der Modewoche eine derartige Dichte an Kreativität anbietet.

Quelle: styleranking.de

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