Business-Cup
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Die Bedingungen in der Huiquan-Bucht hätten nicht besser sein können: „Viel Sonne und dazu ein perfekter Wind der Stärke drei bis vier“, sagt Pit Horst. Der Mann ist Mitorganisator eines ungewöhnlichen Segelrennens, des Business-Cups vor Tsingtau, einer Hafenstadt im Norden von China, die von 1897 bis 1914 deutsche Kolonie war.

KIEL. Die 30 Teilnehmer aus China und Deutschland hatten sichtlich Spaß an der Jollenregatta und dem Training für Anfänger. „Die jubelten vor Freude, als sie an unserem Begleitboot vorbeifuhren“, so Horst. Der Diplom-Kaufmann war ziemlich überrascht vom Sportsgeist und den Leistungen der ambitionierten Amateure.

Die meisten Mannschaften hatten schon Erfahrung vorzuweisen. Aber es gingen auch blutige Anfänger an den Start. Zum Beispiel Zhang Hui. Für den chinesischen Vertreter des Softwareunternehmens CCP bot die Regatta den ersten Kontakt mit einem Segelboot.

Zhang Hui schlug sich jedoch tapfer und zunehmend begeistert als Vorschoter durch fünf Wettfahrten. Selbst als der Wind am Mittag auffrischte und das Boot vor Hunderten neugieriger Zuschauer zweimal kenterte, gab er nicht auf. „Ich war vorher wirklich keine Wasserratte, aber jetzt finde ich es großartig“, sagte er am Abend strahlend.

Dieses Mal erkämpfte sich die Crew Michael Mudra (Leica Geosysteme AG), Thomas Lemmen (Beratungsgesellschaft Asia Pro) und Wolfgang Krüger (Firmenpool WK Intersales) den ersten Platz. Der Preis: viel Lob, ein America's-Cupper-Modell und eine chinesische Vase.

Den zweiten Platz teilen sich zwei Mannschaften: die Kieler Alexander Eck (IT-Unternehmen eConnex AG) und Nils Bretschneider (Euro I Fernsehproduktions-AG) sowie Jens Christian Posselt (bdp) mit seinem Vorschoter Jan Hendrik Kuhlfeldt (Pfisterer).

Die Wertung erfolgte nach dem Niedrigpunkt-System: der Erste bekommt einen Punkt, der Zweite zwei und so weiter. Die in den einzelnen Läufen erreichten Punkte werden addiert. Sieger ist am Ende das Team mit den wenigsten Punkten.

Am ersten Juni-Wochenende, das das Team „Kiel Sailing City“ mit der Beratungseinrichtung German Centre Peking und der Hamburger Sozietät bdp ausgerichtet hatte, ging es nicht nur um seglerisches Kräftemessen. Ziel der Veranstaltung war es, Kontakte zwischen norddeutschen Managern und Vertretern von Unternehmen wie Volkswagen oder Kraft Foods in China herzustellen.

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