Businesstrip in Bus oder Limousine mit Chauffeur
Rollende Konferenz in der Luxus-Karosse

Wenn Gerhard Schröder Staatsgäste empfängt, dann nimmt er gern schon mal den Bus. Nicht wegen der maroden Staatsfinanzen. Der Bundeskanzler nutzt die oft knappe Zeit zwischen Terminen gern zum Gedankenaustausch mit seinen Besuchern. Und das geht an Bord eines Busses besser als in einer Limousine. Top Secret, versteht sich.

HB DÜSSELDORF. Denn natürlich besteigt Schröder nicht die Linie 100 des Berliner Nahverkehrs. Der Autokanzler bevorzugt die Luxusbusse des Augsburger Chauffeurdienstleisters Werner Ziegelmeier: Die haben ergonomisch geformte Leder-Sitzgruppen, Konferenztische, elektronische Beinauflagen, Satelliten-TV, Flachbildschirmen, Laptopanschlüssen, bordeigener Küche samt Espressomaschine und Backofen sowie separatem Rückzugszimmer für bis zu sechs Personen.

Selbst Synchron-Dolmetscher können über das bordeigenen Soundsystem zugeschaltet werden. Währenddessen kümmern sich mehrsprachige Hostessen um das Wohl der Gäste an Bord.

Neben VIPs wie etwa Putin, der Queen oder dem Scheich von Katar, greifen immer öfter auch Promis aus dem Show-Geschäft und die Führungsetagen großer Konzerne auf das Angebot zurück. Doch ähnlich wie die Fliegerei mit dem Privatjet muss diese Geschäftsreise-Variante mit dem Neidfaktor kämpfen. So sieht Markus Karrie, Geschäftsführer des Düsseldorfer 5-Sterne-Konferenz-Busunternehmens Silvervisionn den Markt noch in den Kinderschuhen, allerdings stark wachsend. „Es gibt in Deutschland bislang nur drei Unternehmen in ähnlicher Form“, sagt Karrie, „den Pionier Z-Mobility, den auf Politiker spezialisierten Bus Verkehr Berlin, und uns.“ Und die drei arbeiten eng zusammen.

Selbst altbekannte Dienstleister wie Europcar und Sixt buchen bei ihnen, ebenso wie Carey Interline und United Limousines, die beiden größten Limousinenanbieter in Deutschland. Der Kundschaft ist Diskretion garantiert. Die Luxus-Limousinen sind entweder diskret schwarz oder silberfarben, tragen keinerlei Firmenlogo und verbergen ihre wertvolle Fracht hinter getönten, und wenn erforderlich, gepanzerten Fensterscheiben.

Auch Avis, Sixt und Europcar bauen ihr Chauffeur-Netzwerk neuerdings kräftig aus. „Der Bedarf an Chauffeur-Dienstleistung an unseren Standorten in Berlin und München jährlich um 20 Prozent“, sagt etwa Philippe Guyot, Vorsitzender der Geschäftsführung Europcar Autovermietung. Im modernen Business-Van mit Chauffeur haben Manager die Möglichkeit, die Reisezeit effektiv für Besprechungen oder zur Vorbereitung des nächsten Meetings zu nutzen.

Wer derlei Service auch im Ausland in Anspruch nehmen will, kann bei Carey Interline Limousinen Services Deutschland, dem Lizenznehmer des größten Limousinenanbieters weltweit buchen. Das Unternehmen ist nicht nur in Deutschland flächendeckend vertreten. Die Kundschaft ordert Autos mit Fahrer bevorzugt auch im Ausland. Egal ob Airshow in Dubai oder Singapur, Weltbanktagung in Washington oder Prag: Der Executive-Reisende bucht seine Limousine in Frankfurt, und wird in 480 Städten in 75 Ländern von einem deutschsprachigen Chauffeur erwartet, der nicht nur die Route kennt, sondern auch die Termine. Übrigens: Als Broker von Executive Charter Jets rundet Carey Interline seinen Service für den eiligen Manager perfekt ab.

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