Chaos im Flugverkehr
Schneestürme legen Ostküste der USA lahm

Ein eisiger Wintersturm hat die Ostküste der USA lahmgelegt. In Hunderttausenden Haushalten in den Staaten vom Nordosten bis mittleren Atlantik fiel am Wochenende der Strom aus, der Verkehr brach zusammen. Mindestens fünf Menschen kamen ums Leben. In Washington und Baltimore mussten die meisten Flüge abgesagt werden.
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HB WASHINGTON. In der Region wurden bis Samstagabend (Ortszeit) die stärksten Schneefälle seit mindestens sechs Jahren erwartet. Der Nationale Wetterdienst warnte vor "extrem trügerischen" Reisebedingungen in der Region. Der Bürgermeister von Washington rief wegen der starken Schneefälle den Notstand aus. In der US-Hauptstadt wurden die oberirdischen U-Bahn- sowie alle Busverbindungen eingestellt, die Einwohner wurden aufgerufen, zuhause zu bleiben. Auch der Gouverneur von Virginia, Tim Kaine, rief den Notstand aus.

In einigen Gegenden fielen fast 60 Zentimeter Neuschnee. Für die Hauptstadt Washington galt eine Blizzard-Warnung. Die Polizei musste zu mehr als 4.000 Verkehrsunfällen ausrücken, zahlreiche Flüge wurden gestrichen. Auf dem Reagan National Airport fielen 40 Zentimeter Schnee, so viel wie noch nie an einem einzigen Tag im Dezember. Ebenso viel wurde in Philadelphia gemessen. In New York erwarteten die Meteorologen bis zu 25 Zentimeter Schnee.

Im Staat Virginia befreiten Rettungsmannschaften in Allradfahrzeugen hunderte gestrandeter Autofahrer. Rund 500 Menschen suchten in Notunterkünften vor der bitteren Kälte Schutz. Flugreisende mussten mit erheblichen Verspätungen rechnen, wenn ihre Verbindungen nicht gleich ganz gestrichen wurden. Wer seine Verbindung nicht auf die kommenden Tage umbuchen konnte, werde viel Geduld aufbringen müssen, sagte eine Sprecherin der Flughafenbehörde in Washington.

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